Kreativ mit der Matrix (Rezension)

Schnell hat man eine Grundidee für eine neue Geschichte. Nach endlosem Brainstorming, Clustering und Mindmapping hat man sich seinen Plot zusammen gebaut und fängt an zu schreiben. Da sitzt man also an seinem Roman und irgendwann kommt man an einen Punkt wo man feststellt: „Hey, da fehlt aber noch was, nur was?“ Jedenfalls ist mir das schon oft so ergangen. Irgendwie sind da Lücken, wo keine Lücken sein sollten. Was tun?

Vor kurzem bin ich auf das Buch „Kreativ mit der Matrix“ von Richard Norden aufmerksam geworden, das mir bei diesem Problem hilft.

In seinem Buch beschreibt er eine Methode, die sogenannte „Assoziative Ideen-Matrix“, um die Ideen wieder sprudeln zu lassen. Es geht es darum, Begriffe auf Karteikarten zu schreiben, diese dann nach einem bestimmten Schema auszulegen und zu kombinieren. Ganz genau wird es in seinem Buch beschrieben. Und was soll ich sagen? Hier passt der Spruch: Genial einfach – einfach genial!

Nach einiger Zeit hat man wieder viele neue Ideen für das eigene Romanprojekt. Dank der Technik von Richard Norden kombiniert man Dinge eines Projekts, auf die man mittels Mindmapping oder ähnlichem nur schwer bis gar nicht gekommen wäre. Plötzlich ist man in der Lage Lücken zu schließen, die einen vorher noch gestört haben.

Natürlich kann man seine Methode auch dazu nutzen, um Ideen für einen völlig neuen Roman zu finden. Für Kurzgeschichten oder Blogposts kann man seine Herangehensweise ebenfalls anwenden, wenn auch ein klein wenig abgewandelt. Oder wie wäre es mit einem Sachbuch? Dieses wird alles in seinem Buch ganz genau erklärt.

Das Buch ist zugegeben nicht gerade dick, aber es bringt ohne große Umschweife die AIM-Methode auf den Punkt, und darauf kommt es an.
Die €2,99 sind jedenfalls sehr gut angelegt und ich kann jedem dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, der seine kreativen Prozesse wieder auf Hochtouren arbeiten lassen möchte.

Zum Schluss noch ein Link auf eine Seite, wo man eine Excel-Tabelle bekommen kann, sollte man nicht mit Karteikarten arbeiten wollen. Sie stammt von Horst Wangeleile und ist HIER zu finden.

Update: Der Link ist scheinbar nicht mehr länger verfügbar. Als Alternative lohnt sich der Besuch des folgendene Artikels:

Links zum Artikel:

2 Antworten auf „Kreativ mit der Matrix (Rezension)“

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