Das Bekannte mit dem Außergewöhnlichen verbinden | Marcus Johanus

Niemand will Romane lesen, in denen Menschen wie du und ich alltägliche Dinge verrichten. Es will aber auch keiner Romane lesen, die nichts mehr mit der eigenen Erfahrungen und Lebenswelt zutun haben. Hier gilt es eine schwierige Balance zu wahren.

Außergewöhnliches als Ursprung des Geschichtenerzählens

Geschichten handeln schon immer von außergewöhnlichen Erlebnissen, Heldentaten oder unglaublichen Begebenheiten. Gibt es kein Ereignis, das verblüffend, überraschend oder eindrucksvoll ist,gibt es eigentlich auch keinen Grund, eine Geschichte zu erzählen.

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Quelle: Marcus Johanus | Über das Schreiben

Wie Catchphrases deinen Roman verbessern können / Marcus Johanus

„Mein Name ist Bond. James Bond.“ Wer kennt diesen Satz nicht? Er ist fast berühmter als die Figur selbst. Sogar Menschen, die nie einen James-Bond-Film bis zum Ende durchgehalten haben, kennen das Zitat. Es demonstriert eindrucksvoll, wie wirksam Catchphrases sind.

 

Was genau sind Catchphrases?

Eine Catchphrase ist ein (meist kurzer) Satz, der eindeutig einer Figur im Roman (oder einem anderen erzählenden Medium) zugeordnet werden kann und sie charakterisiert.

Im Falle des James-Bond-Beispiels ist […]

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Quelle: Marcus Johanus | Über das Schreiben

Auszug aus dem Camp NaNoWriMo

Die vergangenen vier Wochen war es recht still um mich. Einige haben mich gefragt, was ich denn zur Zeit machen würde. Nun, ich war im Camp NaNoWriMo. Im Vorfeld hatte ich mein Projekt geplant und mir als Ziel 50.000 Wörter gesetzt, wie die Zielsetzung beim „normalen“ NaNoWriMo im November ja auch ist.

Ich wollte mich nicht noch zusätzlich unter Druck setzen, und habe meine Teilnahme daher nicht an die große Glocke gehängt, denn es war fraglich, ob ich das Camp überhaupt durchziehen kann.
Viele Verpflichtungen zwingen mich aktuell dazu, meine Schreibzeit sehr genau festzulegen, damit ich überhaupt etwas zu Papier bekomme. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Mein Wecker verrichtete immer um vier Uhr morgens seinen Dienst. Da mein Brotjob erst um sechs Uhr beginnt, blieben mir jeden Tag gut eine Stunde zum Schreiben, bevor ich mich Richtung Arbeitswelt aufmachen durfte. Okay, ich habe zu hören bekommen, dass ich wahnsinnig wäre, aber es ist wie mit allen Dingen. Die Macht der Gewohnheit lässt einen einiges bewältigen. Zugegeben, die ersten Tage kam ich auch nicht so recht in Schwung. Aber schon nach einer Woche war ich so gut im Schreibfluss, dass ich stetig mein Polster beim Camp ausbauen konnte.

Gestern Abend war es dann auch soweit. Nachdem ich den Samstag in drei Schreibsessions unterteilt hatte, konnte ich mein Projekt „Es wird Zeit“ vorzeitig beenden. Am Ende stehen 52.189 Wörter auf der Haben-Seite. Somit kann ich mit geschwollener Brust aus dem Camp ausziehen und habe einen weiteren Entwurf vorliegen, der entsprechend überarbeitet werden kann, wenn etwas Zeit vergangen ist.

Wie geht es weiter?
Nun, ich habe noch einiges an Texten, die ich überarbeiten muss. Dann sind auch weitere Artikel für meinen Blog in Planung, bzw. sind einige schon als Entwurf auf meiner Festplatte. Da einige „How to …“ dabei sind, müssen noch etliche Screenshots angefertigt und passende Markierungen eingefügt werden. Außerdem habe ich damit experimentiert Tutorial-Videos aufzunehmen. Ich denke, das ist auch eine schöne Möglichkeit, den einen oder anderen Softwaretipp verständlich rüberzubringen.
Oder was meint ihr dazu?

Auf jeden Fall: Ich bin noch da! Und hier geht es bald wieder weiter!

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Show don’t tell – Pro und Contra | Marcus Johanus

Kaum ein Schreibseminar, -buch oder -blog verzichtet darauf, neuen Autoren ans Herz zu legen, dass es besser ist zu zeigen, statt zu erzählen. Es entsteht der Eindruck, Show don’t tell sei ein Axiom des Romanschreibens – was auch entsprechend Widerspruch bei vielen hervorruft. Hier ein paar Gründe, die dafür und dagegen sprechen.

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Quelle: Show don’t tell – Pro und Contra | Marcus Johanus

Liebster Award – 10 Fragen und 10 Antworten

Hanna Mandrello hat mich für den Liebster Award nominiert. Dafür vielen Dank. Gerne habe ich mich der Fragen angenommen und gebe an dieser Stelle die Antworten:

1. Eine Fee erscheint dir nachts im Traum und du darfst dir eine persönliche Fähigkeit wünschen, die du nach dem Aufwachen für immer haben wirst. Welche würdest du nehmen und was willst du damit anstellen?

Liebe Fee, ich wünsche mir die Fähigkeit, durch berühren eines Buches den Inhalt vollständig zu erfassen. Auf diese Weise könnte ich meinen SuB endlich bezwingen.

2. Du sitzt früh morgens zusammen mit einem Mann in der U-Bahn, der genau das Buch liest, das du auch unbedingt lesen willst, aber noch nicht gekauft hast. Als er aussteigen will, steckt er es außen in seine Aktenmappe, verliert das Buch aber, weil er es nicht richtig in die Tasche gesteckt hat. Das Buch liegt vor dir auf dem Boden. Niemand anderes sieht es, auch der Mann nicht, der noch an der Tür steht und wartet, dass die U-Bahn hält. Was würdest du tun?

Meine neue Fähigkeit ausprobieren und das Buch anschließend dem Mann zurückgeben.

3. Jemand will dir etwas schenken. Du hast die Wahl zwischen einem Kindle und einem absolut noblem Edel-Füllfederhalter. Wofür würdest du dich entscheiden und warum?

Einen Kindle habe ich schon, also würde ich mich für einen Füllfederhalter entscheiden. Darf ich mich festlegen? Ich hätte gerne einen „Waterman Regular“. Über diesen Füllfederhalter habe ich vor einigen Jahren eine Kurzgeschichte (mit knapp 80 Seiten dann doch nicht so kurz) geschrieben. Wenn ich diesen Füllfederhalter bekommen würde … wow! Also falls das hier jemand liest, der etwas spenden möchte. Ich will nicht aufdringlich wirken, aber … „Hier … hier … hiiiiiieer bin ich!“

4. Stephen King bittet dich auf ein Abendessen zu sich und seiner Frau nachhause. Was ziehst du an, was nimmst du als Geschenk mit?

Die Kleidung wird überwiegend schwarz sein. Auf meinem T-Shirt befindet sich ein Logo aus einem bekannten Film oder ein Spruch.
Als Geschenk bringe ich eine Nasenflöte mit.

5. Wegen einer ansteckenden Krankheit, gegen die es noch kein Mittel gibt, wirst du vermutlich ein Jahr allein auf einer Insel verbringen. Du darfst nur eine kleine Sporttasche mit Dingen zu deinem Zeitvertreib mitnehmen. Es gibt auf der Insel weder Internet noch WLan. Was wäre in deiner Tasche und was planst du für die Zeit?

In die Sporttasche kommt das Kartenspiel „Geschichten Erfinder“. Dann wird mir nicht so schnell langweilig.
Außerdem kommt mein Zauberwürfel mit hinein. Im Laufe der Jahre bin ich etwas eingerostet. Persönliche Bestzeit liegt bei 42 Sekunden bis zum vollständigen zurückdrehen. (Immerhin eine der besten Zahlen der Welt, dicht gefolgt von der 23)
Ist noch Platz, dann kommt noch ein Gedichtband in die Tasche. Genug Zeit zum auswendig lernen habe ich ja.

6. Dein Partner stellt dich vor die Wahl. Entweder er/sie oder das Schreiben. Wie reagierst du?

Ich schreibe ihr einen Abschiedsbrief. 🙂

7. Du hast eine Kurzgeschichte geschrieben, die du unglaublich toll findest. Aber alle um dich herum finden sie ganz furchtbar. Ändert das deine Einstellung zu deiner Geschichte?

Nein. Ist mir vor Jahren mit meiner Kurzgeschichte „Ben“ passiert. Ich fand sie einfach nur toll. Alle anderen „Aaarg, was soll das sein?“ Okay, ich kenne nur eine weitere Person persönlich, der die Geschichte von „Ben“ auch gefallen hat. Aber das beste daran … es gab etwa ein halbes Jahr später einen Schreibwettbewerb zum Thema „Skurril & abgedreht“. Und wer ist aus über 800 Einsendungen ausgewählt und veröffentlicht worden? Wer wohl? Na? Na? 🙂

8. Was gibt dir das Schreiben und/oder Bloggen?

Das Schreiben entspannt mich. Die Geschichten müssen einfach aus meinem Kopf raus. Es passiert auch durchaus, dass ich mitten in der Nacht aufstehe, um mal eben schnell etwas in meinen Rechner zu hacken. Mein iMac ist immer im Ruhezustand und auf Knopfdruck sofort einsatzbereit.
Außerdem freue ich mich darüber, wenn ein Artikel auf meinem Blog kommentiert wird und der eine oder andere ihn hilfreich gefunden hat.

9. Mit welchem zeitgenössischen Schriftsteller würdest du dich gern im Café treffen und mal ausgiebig über sein letztes Buch und seine Arbeit plaudern?

Nun, mit Stephen King habe ich ja gerade erst zusammen gesessen, dann würde ich gerne Sebastian Fitzek treffen.

10. Heute in fünf Jahren. Was hast du dann in Sachen Schreiben und Veröffentlichen erreicht?

Dann wird ein Buch mit meinen besten Kurzgeschichten veröffentlich sein. Da es dafür keinen Markt gibt, wird es wohl auf Self Publishing hinauslaufen. (Ich liebe Kurzgeschichten, habe ich das schon erwähnt?)

Das waren meine Antworten auf die Fragen von Hanna.

Und jetzt … ?

Jetzt sollte ich eigentlich neue Blogs für den Award nominieren – eigentlich. Denn die für mich interessanten Blogs wurden schon nominiert (teilweise auch mehrfach). Außerdem ist das eine Sache der Mathematik, dass das System nicht ewig funktionieren kann. Denn irgendwann hat jeder jeden x-fach nominiert.  So groß ist die Schreib-Szene ja nicht.
Darum, liebe Hanna, sei mir bitte nicht böse, dass ich an dieser Stelle die Kette enden lasse und keine weiteren Blogs nominiere. Es hat mir aber sehr viel Spaß gemacht, mich deinen Fragen zu stellen. 🙂

5 Fragen, die Autoren zum Hals raushängen und was man auf sie antworten kann | Marcus Johanus

Marcus Johanus hat die Top 5 der nervigsten Fragen sehr schön auf den Punkt gebracht:

Wer schreibt, stößt oft auf Unverständnis. Die wenigsten Zeitgenossen reagieren begeistert, wenn man bekannt gibt, dass man Autor ist (oder werden möchte) – vorausgesetzt, man steht nicht auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Das kann die Motivation killen und bewirken, dass man seinem Traum nicht folgt, was wiederum sehr, sehr ungesund ist. Hier ein paar der üblichen ätzenden Fragen und mögliche Antworten, die Mut machen.

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Das Keyboard 4 Professional Mac

Schon lange war ich mit der flachen Alu-Tastatur von Apple nicht mehr zufrieden. Das Schreibgefühl war irgendwie nicht meins. Früher war doch alles besser … aber was?

Ich erinnerte mich zurück an die alten Zeiten, und fing an zu recherchieren. Dann hatte ich die Lösung auch schon gefunden: Auf meinen ersten Rechnern hatte ich immer Tastaturen mit mechanischen Tasten.

Im Laufe der Jahre – bedingt durch diverse Systemwechsel – wechselten auch die Tastaturen.
Äußerlich waren sie sich immer ähnlich, aber die inneren Werte (Rubberdome vs. Mechanik) unterschieden sich doch gravierend. Man gewöhnt sich ja an alles. Leider!

Nun, meine Tastaturen waren schon immer im Dauereinsatz und haben entsprechend gelitten. Jetzt war vor Kurzem auch meine „Flache“ von Apple reif für den „iMer“.
Notgedrungen habe ich mich auf dem Markt der Tastaturen umgesehen und mich für die Tastatur von „Das Keyboard“ entschieden. Diese gibt es in den Varianten „Blue“ und „Brown“, womit die verwendeten Cherry-Taster bezeichnet werden. Ich habe zu der Variante mit den blauen Schaltern gegriffen, weil ich auf das „Klicken“ der Tasten nicht verzichten wollte.

Eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe!

Denn „Das Keyboard 4 Professional“ ist DIE Tastatur für mich und meinen iMac!
Der Anschlag der mechanischen Tasten ist ein Traum. Außerdem habe ich eine voll kompatible Tastatur für meinen iMac gefunden und muss nicht mit „Windows“ Tasten leben. Man kann zwar mit Software wie „Seil“ und „Karabiner“ rumhantieren, um eine Tastatur aus der Windows-Welt für den Mac kompatibel zu zimmern. Aber wenn ich mir die Arbeit sparen kann, dann greife ich lieber zu der „Auspacken – anschließen – geht“ Lösung.

Als kleines Highlight dürfte das Drehrad für die Lautstärke gelten. Das finde ich einfach nur genial. Denn beim Schreiben höre ich gerne Musik, die mich beflügelt. Und die Anordnung der Mediatasten und dem besagten Drehregler finde ich zur Steuerung der Musik einfach nur super gelöst.
Nach getaner Arbeit genügt dann ein Druck auf den Halbmond und mein iMac fährt in den Ruhemodus. Total praktisch.

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Wer ein Vielschreiber ist, und Wert auf eine gute Tastatur legt, der sollte sich die Tastatur mal anschauen (gibt es auch für Windows). Auch wenn ich sie erst kurz im Einsatz habe, kann ich sie schon mit guten Gewissen weiterempfehlen.

Für mich bietet „Das Keyboard 4 Professional“ folgende Vorteile

  • sie kommt ohne Batterien aus und das Anschlusskabel ist mit 1,8m mehr als ausreichend lang
  • sie bietet einen Nummernblock. Was habe ich ihn vermisst!
  • das „Klicken“ der Tasten machen mich beim Schreiben rasend – rasend schnell!
  • ein USB-Hub an der Tastatur, den man schnell und bequem erreichen kann.
  • sie ist schwarz

Einige dürfte der hohe Preis (€179,-) abschrecken. Für ein gutes Arbeitsgerät bezahle ich aber gerne etwas mehr. Schließlich ist die Lebensdauer der Taster mit 50 Millionen angegeben. Tastaturen mit Rubberdome haben meist nur eine Lebenserwartung von 5 Millionen Anschlägen. Wobei dort noch ein schleichender Verfall dazu kommt und das Schreibgefühl mit der Zeit immer schwammiger wird.

Und welche Tastatur nutzt du zum Schreiben? Hast du auch eine mit mechanischen Tasten oder nutzt du eine mit den Gummis unter den Tasten? Über deine Erfahrungen und einen entsprechenden Kommentar würde ich mich freuen.

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