E-Books als Werkzeug zum Überarbeiten | Marcus Johanus

Marcus Johanus hat auf seinem Blog einen interessanten Artikel verfasst, wie er seine Texte überarbeitet. Die Methode wende ich ganz ähnlich an, so das ich auf seinen Artikel verweisen möchte: 

Um eigene Texte effizient überarbeiten zu können, ist es wichtig, eine neue Perspektive einzunehmen. Alles, was dazu dient, Distanz zum selbstgeschriebenen Romanprojekt, aufzubauen, kann dabei helfen, mit den Augen eines Lektors und nicht mit denen eines Autors einen Text zu verbessern. Es gibt viele Methoden, um diesen Effekt zu erreichen. Eine der wichtigsten dürfte darin bestehen, den Text eine Weile liegen zu lassen, um eine Distanz aufzubauen. Manche schwören auch darauf, das Manuskript auszudrucken, um ihm dann mit dem Rotstift zu Leibe zu rücken. Andere lesen sich den Text laut vor oder lassen ihn lesen. Auch Kombinationen dieser Methoden sind natürlich möglich.

[…]

Weiter geht es auf dem Blog von Marcus…

Quelle: E-Books als Werkzeug zum Überarbeiten | Marcus Johanus

Countdown Welttag des Buches 2015

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Am 23. April 2015 ist es wieder soweit. Dann ist Welttag des Buches.

Wie in den vergangenen Jahren zuvor, werde ich mich erneut an der Aktion “Blogger schenken Lesefreude” beteiligen und einige Bücher verschenken.

Welches Vorgehensweise ich dieses Jahr anwenden werde, um die Bücher unters Volk zu bringen, werde ich mir noch überlegen und hier rechtzeitig bekannt geben.
Schaut in den nächsten Wochen also regelmäßig vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Du hast ein Blog und willst auch Bücher verschenken? Aber von der Aktion hast du noch nichts gehört? Dann klicke auf den unten stehenden Link, um weitere Informationen zu bekommen.

Links zum Artikel:

 

NaNoWriMo 2014

In knapp zwei Wochen ist es wieder so weit. Dann startet der NaNoWriMo und weltweit wird wieder in die Tasten gehauen, um in 30 Tagen einen Roman mit 50.000 Wörtern zu schreiben.

Dieses Jahr wird meine dritte Teilnahme am NaNoWriMo sein. Und es wird Zeit einmal zurückzublicken, einen kleinen Ausblick zu wagen und eine Schnell-Checkliste aufzustellen, wie ich gut durch die 30 Tage komme.

Im Jahr 2012 schickte ich meinen “Der Maler” auf die NaNoWriMo-Reise. Ein blutiger Thriller, von dem ich nur den Anfang und das Ende im Kopf hatte. Die ganze Zwischenhandlung entstand im Laufe des Schreibprozesses. Improvisation pur, was mir die Angelegenheit auch nicht immer leicht machte. Nach dem NaNoWriMo 2012 hatte ich eine rohe Rohfassung vor mir liegen, deren Überarbeitung mühselig war.

Gut einen Monat vor Start des NaNoWriMo 2013 hatte ich mir Zeit genommen, und die Handlung von “Das Instrument” ausgearbeitet. Der Liebesroman wurde in seine Handlungsabschnitte aufgeteilt und ein grober Zeitrahmen erstellt, wann welcher Abschnitt fertig geschrieben sein musste, damit ich den NaNoWriMo erfolgreich zu Ende bringen konnte. Die Mission konnte ich erfolgreich abschließen.
Und gelernt habe ich daraus: Gut geplant ist halb geschrieben.

Der Roman liegt immer noch in seiner Rohfassung in meiner Schublade, da die Geburt meiner Tochter meine volle Aufmerksamkeit erforderte. Auch jetzt steht sie im Mittelpunkt. Und das Schreiben?
Ich bin schon seit jeher ein Frühaufsteher und habe eine gute halbe bis ganze Stunde geschrieben, bevor die Pflicht ruft. Unterwegs, oder in der Mittagspause auf der Arbeit, habe ich mein iPad parat. Auf diesem schreibe ich dann mit iaWriter an meinen Texten weiter. Zu diesem Zweck habe ich immer eine kompakte Bluetooth-Tastatur parat. Zwar schreibe ich auch auf der Touch-Tastatur relativ schnell, aber nichts ist besser als richtige Tasten.
Übrigens, mit Dropbox halte ich meine Dateien zwischen iPad und iMac synchron. So kann ich auf meinem iMac mit FocusWriter weiterschreiben und umgekehrt.
Eine weitere Lehre konnte ich ziehen: Nutze jede Minute zum Schreiben! Kleinvieh macht auch Mist. 😉

Für dieses Jahr habe ich mein NaNoWriMo-Projekt in 10 Kapitel aufgeteilt. So habe ich jeweils 3 Tage pro Kapitel zeit, um dieses mit jeweils 5.000 Wörtern abzuschließen.

Nun zu ein paar Punkten, über die man sich im Vorfeld im Klaren sein sollte – meine Schnell-Checkliste – um es sich beim NaNoWriMo nicht unnötig schwer zu machen:

  • Welches Genre soll bedient werden? Krimi, Thriller, ein Liebesroman? Oder doch lieber der Fantasyroman?
  • Welche Charaktere sollen in deinem Roman spielen? Hast du Namen festgelegt? Kennst du ihre Stärken und Schwächen, ihre Hobbys und weißt, wie sie aussehen? Weißt du wie deine Charaktere sprechen (wichtig für Dialoge)?
  • Welche Erzählperspektive willst du verwenden? Ich-Erzähler? Allwissender Ich-Erzähler? Dritte Person?
  • Wo spielt der Roman? In welchem Land? In einem Dorf, in einer Stadt? Oder auf einem Schiff, das mitten im Ozean treibt?
  • Wann spielt der Roman? Vergangenheit? Gegenwart? Zukunft? Willst Du Rückblenden verwenden? Bist du dir über den Handlungsablauf im Klaren?

Auf der technischen Seite empfehle ich den Zen-Editor “FocusWriter”, zum ablenkungsfreien Schreiben und der auch Funktionen, wie Tagesziele und Wörterzählung mitbringt.
Die „Dropbox“ sei all denen empfohlen, die auch auf ihrem Smartphone/Tablet unterwegs schreiben.

Bestimmt fallen dir noch weitere wichtige Dinge ein. Über einen Kommentar würde ich mich freuen. Was ist für dich wichtig? Welche Hilfsmittel nutzt du für den NaNoWriMo? Wo schreibst du? Wenn du möchtest, dann werde mein Writing-Buddy. Suche einfach nach „Saratxe“ auf der Seite von NaNoWriMo.

Ich wünsche dir einen erfolgreichen NaNoWriMo 2014

Links zum Artikel:

FocusWriter in 5 Minuten

FWI5MHinweise

Seit einiger Zeit empfehle ich FocusWriter für ablenkungsfreies Schreiben über meinen Twitter-Account. FocusWriter nutze ich seit ein paar Jahren. Warum? Weil das Schreibprogramm im Vergleich zu ähnlichen „Zen-Schreibprogrammen“ für verschiedene Betriebssysteme erhältlich ist. Die Oberfläche (obwohl man sie die meiste Zeit nicht sieht) ist immer gleich. Egal  ob ich FocusWriter auf meinem iMac oder auf einem Windows PC einsetze.

In diesem Tutorial möchte ich auf Funktionen und Einstellungen eingehen, die viele Fragen beantworten werden, die mich in der Vergangenheit erreichten.
Die Bildschirmfotos zeigen das Programm auf einem Mac. Die Menüs, bis auf das „Einstellungen“-Menü, befinden sich unter Windows an der gleichen Stelle. Beziehungsweise gibt es das „Einstellungen“-Menü, auf einem Mac, doppelt, was vermutlich auch zu den Fragen führt, die mich immer wieder erreichen.
In diesem Tutorial unterscheide ich deshalb auch zwischen „FocusWriter -> Einstellungen -> …“ und „Einstellungen -> …“ was aber nur die Mac-User betrifft. Windows Nutzer finden alle Einstellungen unter „Einstellungen -> …“ Logisch, oder? 😉
Jetzt aber genug der verwirrenden Worte, los geht’s.

Allgemeine Einstellungen

Unter „FocusWriter -> Einstellungen -> Allgemein“ findet man die Einstellungen zum Tagesziel. Du hast hoffentlich ein Tagesziel! 😉 Ich finde die Funktion unverzichtbar. Zum Beispiel beim NaNoWriMo, um auch wirklich die 50.000 Wörter in 30 Tagen (1.667 am Tag) zu schaffen.
Du hast jeden Tag nur 30 Minuten Zeit? Dann stelle diese Zeit als dein Tagesziel ein. Den Fortschritt deines Tagesziels kannst du sehen, sobald du mit dem Mauszeiger an den unteren Rand des Programmfensters kommst.

Kommen wir zu „FocusWriter -> Einstellungen -> Allgemein -> Bearbeitung“
„Immer mittig ausrichten“ bewirkt, dass die aktuelle Schreibposition immer in der Mitte des Bildschirms ist. Vergleichbar mit dem Schreiben auf einer Schreibmaschine, wo die aktuelle Zeile auch immer an derselben Position ist, während das Papier nach oben geschoben wird.
„Eingabemarkierung als Block darstellen“ habe ich bei mir ebenfalls aktiviert. Der Textcursor wandelt sich vom schmalen Strich zu einem dicken Block. So kann ich ihn besser erkennen. Das ist aber Geschmackssache und eine Frage der eigenen Sehstärke.
„Geglättete Schriften“ ist selbsterklärend. Pixelige Schriften werden geglättet und sehen dadurch besser aus.
Unter „Typographische Anführungszeichen“ stellt man seine gewünschten Zeichen ein. Diese Einstellung sollte auch keiner Erklärung bedürfen.
„Tippgeräusche“ habe ich bei mir deaktiviert. Wer unbedingt dem Klang einer alten Schreibmaschine lauschen möchte, der kann hier ein Häkchen machen.

Eine wichtige Funktion findet man unter „FocusWriter -> Einstellungen -> Allgemein -> Szenen“. Wer einen Roman mit FocusWriter schreibt, der sollte sich angewöhnen seine Szenen mit dem hier eingestellten Teiler zu markieren.

Zum Beispiel:

## Kapitel 1 – Das Treffen
[Hier dann der Text]
## Kapitel 2 – Der Anruf
[Hier dann wieder Text]
usw

Die so markierten Szenen tauchen auf der linken Seite des Programmfensters auf, sobald man mit der Maus in diesen Bereich kommt. Soll eine Szene verschoben werden, dann kann man einfach eine mit der Maus anklicken und mit festgehaltener Maustaste an die gewünschte Position ziehen.

Unter „FocusWriter -> Einstellungen -> Allgemein -> Speichern“ solltest du „Änderungen automatisch speichern“ angewählt haben. Auch die „Positon der Eingabemarkierung merken“ ist hilfreich. So befindet man sich nach einem Programm-Neustart an genau der Stelle, an der man mit dem Schreiben aufgehört hat.

Kommen wir zu „FocusWriter -> Einstellungen -> Statistiken“. Hier wird eingestellt, ob Wörter, Seiten usw gezählt werden sollen. Auch stellt man hier die Seitengröße ein, z.B. 1800 Zeichen für eine Normseite.

Die aktuelle Statistik siehst du, sobald du mit dem Mauszeiger an den unteren Rand des Programmfensters kommst.

„FocusWriter -> Einstellungen -> Allgemein -> Rechtschreibprüfung“ habe ich deaktiviert. Nicht weil ich fehlerlos schreibe, sondern weil mich die roten Kringel einfach nur ablenken und mich die korrekte Rechtschreibung bei einem Entwurf auch in keiner Weise interessiert. Wenn ich mit meinem Text inhaltlich zufrieden bin, kann ich die Funktion immer noch über die Symbolleiste oder das entsprechende Tastaturkürzel aufrufen und die Jagd nach Fehlern beginnen.

Unter „FocusWriter -> Einstellungen -> Symbolleiste“ kann man seine Funktionen an- und abwählen, die man in der Symbolleiste angezeigt bekommen möchte. Hier kann man z.B. die Rechtschreibprüfung ergänzen und zukünftig mit einem Klick starten.

Die Symbolleiste erscheint, sobald man mit dem Mauszeiger den oberen Rand des Programmfensters erreicht.

Damit die Symbolleiste auch erscheint, muss im Menü „Einstellungen“ das Häkchen bei „Symbolleiste zeigen“ gesetzt sein.

Wer Tastaturkürzel nutzen möchte, der kann unter „FocusWriter -> Einstellungen -> Shortcuts“ die entsprechenden Funktionen mit Tastenkombinationen belegen.

Design Einstellungen

Unter „Einstellungen -> Designs…“ kann man das Aussehen von FocusWriter seinem eigenen Geschmack anpassen. Klicke auf „Hinzufügen“ um ein Design zu erstellen, oder wähle ein bestehendes aus und gehe auf „Ändern“, wenn du es bearbeiten möchtest. Auch ein „Entfernen“ von Designs ist möglich, wenn es dir nicht mehr gefällt.

„Stil“ stellt Anzeige-Optionen bereit, wenn Du ein Bild als Hintergrund ausgewählt hast (dazu auf den leeren Rahmen klicken). Bei „Farbe“ wählst du die Farbe für den äußeren Bereich.

In den Einstellungen für den „Vordergrund“ kann man ebenfalls eine Farbe auswählen. Persönlich habe ich bei Vorder- und Hintergrund dieselbe Farbe eingestellt.
Bei „Größe“ stellt man die Breite ein, die als Schreibfläche genutzt werden soll.

Unter „Text“ stellt man die Farbe des Textes ein und welche Schriftart man verwenden möchte. Diese Einstellung vermutet hier offenbar niemand, da dies die meist gestellte Frage ist. „Wo stelle ich die Schriftart ein?“ Die Frage ist hiermit beantwortet. 😉

Und weitere Einstellungen finden sich unter „Abstände“.

Alle Einstellungen unter „Einstellungen ->Design…“ hängen vom persönlichen Geschmack ab. Daher sollte jeder ausprobieren, wie sich Einstellungen auf die Darstellung des Textes auswirken. Einfach einen langen Text laden und mit den Optionen rumspielen. Vergeude damit aber nicht zu viel Zeit. Schließlich willst du ja auch noch einen Roman schreiben. 😉

Weitere Funktionen

Ein Blick ins „Bearbeiten“-Menü. Zwei Menüpunkte kurz erklärt.
„Rohtext einfügen“. Im Gegensatz zum normalen „Einfügen“, werden hier alle Formatierungen des Textes aus der Zwischenablage vor dem Einfügen entfernt.
Dann noch zu „Szene auswählen“. Du erinnerst dich an die Verwendung des Teilers, der Standardmäßig als zwei Rauten ## eingestellt ist? Egal wo du dich im Text befindest. Mit „Szene auswählen“ wird genau die Textstelle markiert, die mit einer ## eingeleitet wurde und reicht bis zur nächsten Markierung, sofern vorhanden. Einfach ausprobieren.

Unter „Einstellungen -> Hervorgehobener Text“ stellt man das Verhalten der Textdarstellung ein. Hervorgehoben wird immer der Text, in der sich der Textcursor befindet.

Unter „Werkzeuge -> Wecker“ kann man sich von FocusWriter zu einer festgelegten Uhrzeit oder nach einer bestimmten Zeitdauer wecken, bzw. erinnern lassen. So lässt sich z.B. leicht die Pomodoro Technik zum Schreiben nutzen.

Schlußworte

Geschafft. Du bist am Ende meines Tutorials für FocusWriter angelangt. Ich hoffe, dir konnte diese kleine Funktionsübersicht weiterhelfen.
Hast du noch Fragen, Anmerkungen, Lob oder Kritik? Ich freue mich über deinen Kommentar.

Eine letzte Bitte:
FocusWriter kann kostenlos runtergeladen werden. Wenn dir das Programm gefällt, dann lasse dem Programmierer ein Trinkgeld zwischen 1$ und 20$ über Paypal zukommen. Danke. 🙂

Links zum Artikel:

Webtipp: Blindtexte erstellen

Jetzt hast du einen Artikel für dein Blog erstellt, wo du einige Vorzüge von deinem Lieblings-Schreibprogramm zeigen möchtest, und zur Verdeutlichung sollen noch ein paar Bildschirmfotos beigefügt werden. Doch ohne Text sieht das Bildschirmfoto wenig einladend aus und manche Funktionen lassen sich ohne Text auch nicht darstellen.
Also schnell Text reinkopieren – aber halt! Willst du etwa Text aus deinem aktuellen Schreibprojekt auf diese Weise der Öffentlichkeit zeigen, auch wenn es nur ein kleiner Ausschnitt ist? Nein, auf keinen Fall. Also etwas Zeit opfern und sich mal eben auf die Schnelle einen Text ausdenken… auch das muss nicht sein, denn das Problem lässt sich mit wenigen Mausklicks elegant lösen.

Auf der Seite Blindtextgenerator einfach den gewünschten Blindtext wählen, die Summe der Wörter oder Zeichen auswählen, die Anzahl der Absätze eingeben und das Ergebnis in die Zwischenablage kopieren. Fertig!
Du hast Zeit gespart, die du besser in dein aktuelles Schreibprojekt, oder für deinen nächsten Blog-Artikel nutzen kannst.

Hier die gewünschten Einstellungen machen…

…und fertig ist der Screenshot mit dem Text.

Links zum Artikel: