15 Wege um kreativ zu bleiben

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Es ist manchmal gar nicht so einfach, kreativ zu bleiben. Wenn du wieder mal festhängst und bei deinem Schreibprojekt nicht weiter kommst, dann …

1.    … geh doch einfach mal von deinem Computer weg. Gewinne Abstand, lasse andere Dinge auf dich wirken und plötzlich ist die Idee, wie es weitergehen soll, auch schon da.
2.    … erstelle Listen. Namenslisten, eine Liste von Orten, von ungewöhnlichen Gegenständen, magischen Symbolen oder auch eine Liste von Listen, die du noch erstellen willst. Irgendwann kannst du sicher etwas von diesen Listen gebrauchen.
3.    … solltest du immer ein Notizbuch und Stift mit dir herum tragen. Denn wenn schon die Idee kommt, dann schreib sie auf.
4.    … mache Pausen. Diese sind wichtig. Es bietet sich zum Beispiel die Pomodoro-Technik an.
5.    … sei offen für Neues. Durch neue Eindrücke und Erfahrungen verknüpft dein Gehirn vorhandene Informationen zu neuen. Und schon ist der zündende Gedanke da.
6.    … umgib dich mit anderen kreativen Menschen. Vernetze dich mit ihnen und ihr profitiert gegenseitig von euren Erfahrungen und eurem Wissen.
7.    … lasse es zu Fehler zu machen. Aus Fehlern kann man sehr viel lernen. Mache es das nächste Mal eben besser. Übung macht den Meister. Also übe, übe, übe, …
8.    … höre eine andere Musikrichtung, als du es bisher getan hast. Immer nur Heavy Metal im Ohr? Vielleicht kommt der Gedankenblitz bei einem Klavierkonzert?
9.    … brich doch einfach die Regeln. Keine Schreibregel ist in Stein gemeißelt!
10.    … schnapp dir ein Wörterbuch, schlag wahllos eine Seite auf und lies sie dir durch. Inspirierend, oder etwa nicht?
11.    … sing unter der Dusche. Hört doch niemand. Aber wie oft hast du schon gehört, dass Menschen unter der Dusche die besten Ideen hatten? Eben! Also, worauf wartest du?
12.    … suche neue Orte auf. Mache eine Reise. Aber vielleicht soll es ja auch nur der Besuch eines Museums oder einer Ausstellung sein, der bei dir wieder alles zum Laufen bringt.
13.    … räum doch zwischendurch deinen Arbeitsplatz auf. Es ist zwar schön, dass du mit 10 Fingern blind schreiben kannst, aber es wäre doch trotzdem besser, wenn du den Monitor auch sehen könntest. Am Ende stellst du sonst fest, das dein PC gar nicht angeschaltet war.
14.    … fange einen Satz an und beende ihn immer wieder anders.
15.    … finde einen 15. Weg um kreativ zu bleiben.

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Index Card in 5 Minuten

Index Card ist eine App, die auf keinem iPad fehlen sollte.
Du kannst dir die App wie eine virtuelle Pinnwand vorstellen, auf der du deine Notizen und Texte anbringst und organisiert.
So lassen sich z.B. Handlungsabläufe deines Romans festelegen. Der Täter taucht schon früher auf? Kein Problem! Einfach die entsprechende Karte an die neue Position verschieben.

Wer die App zum ersten Mal sieht und Scrivener kennt, dem wird die Ansicht bekannt vorkommen. Übrigens, ein Export zu Scrivener ist problemlos möglich. Wenn du Scrivener nutzt, dann ist diese App umso mehr eine „muss-unbedingt-aufs-iPad-App“.

Doch jetzt schauen wir uns die App zusammen genauer an:


 

  1. Hier wird die Ansicht (Korkwand, Outline, Spalten) festgelegt.
  2. Projekte anzeigen, neu anlegen, umbenennen (dazu weiter unten mehr).
  3. Einige Infos zur App selber, Zugriff auf eine FAQ, Kontakt zum Hersteller und eine kleine Statistik zum aktuellen Projekt.
  4. Der Name des aktuell ausgewählten Projektes.
  5. Einstellungsmenü (detailliert weiter unten).
  6. Das aktuelle Projekt teilen (siehe unten).
  7. eine neue Karte erstellen.
  8. Die Karten bearbeiten (siehe unten für Details).
  9. Es werden Zusatzinfos bei den Karten in der rechten oeberen Ecke angezeigt. Die Nummer der Karte und ob sich auf der „Rückseite“ weitere Informationen befinden.
  10. Du kannst auch Kartenstapel anlegen. Ein Fingertipp auf solch einen Stapel zeigt sämtliche Karten dieses Stapels an. Auch im „Column View“ werden die einzelnen Karten eines Stapels sichtbar.
  11. Karten können auch Fotos enthalten. Angezeigt werden diese, wenn man in den Einstellungen den „Storyboard-Modus“ aktiviert.
  12. Im unteren Bereich bekommt man eine kurze Statistik angezeigt, wie viele Wörter, bzw. Zeichen das Projekt enthält.

 

So sieht die „Outline“ Ansicht von Index Card aus. Wie viel Text angezeigt wird, kannst du im Einstellungsmenü beeinflussen: „Gliederung vergrößern“ Ein/Aus.

 

Die „Column View“ Ansicht von Index Card. Karten aus einem Kartenstapel werden jetzt untereinander angezeigt. Mittels Wischgeste nach links oder rechts kannst du durch das gesamte Projekt scrollen.

 

  1. Ein Klick auf das „+“ und du legst ein neues Projekt an.
  2. Der Projektname, Datum des letzten Zugriffs und ein Haken der zeigt, dass es das aktuell geöffnete Projekt ist.
  3. Hier kannst du bestehende Projekte bearbeiten. Siehe nächstes Bild.
  4. Um die Übersicht bei mehreren Projekten zu bewahren, kannst du hier deine Projekte sortieren. Alphabetisch, nach einer festgelegten Reihenfolge, oder auch nach Datum. Außerdem besteht die Möglichkeit von hier aus Projekte aus der Dropbox oder iTunes zu importieren.

 

Hast du den Bearbeitungsmodus aktiviert, dann kannst du jetzt …

  1. die Reihenfolge der Projekte manuell festlegen. Wenn die Projekte zwischendurch z.B. nach Datum sortiert wurden, dann kommst durch klick auf den mittleren Button wieder zu deiner Sortierreihenfolge zurück.
  2. Ein Klick auf ein Projekt und der Name lässt sich ändern. Mit Klick auf das rote Minus-Symbol löscht du Projekte, was du durch einen zweiten Klick bestätigen musst.

 

Im „Einstellungen“ Menü gibt es mehrere Möglichkeiten Index Card an deinen persönlichen Geschmack anzupassen.

  1. Dir gefällt der Kork-Hintergrund nicht? Dann hast du die Wahl zwischen einem dunklen und hellen Hintergrund.
  2. Schriftart und -größe kannst du hier schnell ändern.
  3. In diesem Bereich legst du Dinge fest, die das Aussehen von Karten beeinflussen. Auch kannst du einen Bestätigungston aktivieren. Ich persönlich finde den aber sehr störend.
  4. Das Tutorial-Projekt lädt gerade dazu ein, dass du damit rumspielst, um die einzelnen Funktionen kennenzulernen. Gleichzeitig ist es auch eine art Anleitung. Solltest du das Projekt gelöscht haben, oder es so dermaßen durcheinander geschoben haben, dass du nichts mehr damit anfangen kannst. Keine Panik! Hier kannst du das Tutorial wiederherstellen.
    Unter „Namen bearbeiten“ findest du die Farben der Karten und die dazu gehörige Bezeichnung. Im Standard etwas langweilig, aber du kannst ja die rote Karte mit Action benennen, die grüne mit Dialog usw.
  5. Zuvor gemachte Backups werden hier wiederhergestellt.
    Unter „Autor-Info“ legst du den Namen und Email fest und auch, ob diese Info automatisch bei einem exportierten Projekt hinzugefügt werden soll.

 

Mittels „Teilen“ speicherst du dein Projekt auf verschiedene Art. Es folgt dann immer der folgende Dialog mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten:

  • TXT erzeugt eine Textdatei ohne Formatierungen.
  • RTF enthält Überschriften und Einrückungen.
  • PDF mit Schnittmarken. So erhälst du quasi deine Karten 1:1, die du nur noch ausschneiden musst.
  • PDF enthält wie auch RTF Überschriften und Einrückungen.
  • NDXCRD V4 ist das Format von Index Card. Ideal zum Austausch mit anderen IC4 Benutzern oder auch zur Datensicherung.
  • OPML lässt sich z.B. von einigen Mindmap-Programmen öffnen.
  • indexcard V3 ist das Format der Vorgängerversion.
  • SCRIV ist das Format der Wahl, wenn du dein Projekt mit Scrivener weiter bearbeiten möchtest.

 

Wenn du im Start Bildschirm auf das „+“ für eine „Neue Karte“ klickst, dann öffnet sich … eine neue Karte 😉 mit den folgenden Möglichkeiten:

  1. Die Farbe der Karte festlegen. Die Bezeichnung lässt sich im Einstellungsmenü festlegen, wie ich es zuvor schon geschrieben habe.
  2. Mit dem Häkchen bei „Entwurf“ beeinflusst du die Darstellung. Standardmäßig werden alle Karten als Entwurf angelegt. Wenn du später entscheidest, dass du an dieser Szene, bzw. Karte nichts mehr ändern möchtest, nimmst du einfach das Häkchen raus. Ab dann wird diese Karte in der Korkwand mit grauem Text versehen und ist leichter zu finden. Außerdem wird sie beim Export ausgelassen!
  3. Hier schaltest du auf die „Rückseite“ der Karte um und kannst weitere Notizen/Texte eingeben. Die Karte bekommt dann ein kleines Symbol in der Übersicht verpasst, sofern du das in den Einstellungen aktiviert hast.
  4. Dieser Bereich ist im Grunde selbsterklärend. Irgendwo muss ja der Titel der Karte und der Inhalt geschrieben werden. 🙂
  5. Soll die Karte ein Foto bekommen, dann kannst du hier eins auswählen oder mit der Kamera eins aufnehmen. Fotos werden in der Übersicht angezeigt, wenn der „Storyboard-Modus“ in den Einstellungen aktiviert ist.

 

Nach dem Klick auf „Bearbeiten“ kannst du eine oder mehrere Karten auswählen. Ausgewählte Karten bekommen rechts unten einen blauen Kreis mit einem Häkchen drin.

  1. Ausgewählte Karten werden dupliziert, also Kopien angelegt.
  2. Move verschiebt Karten in ein anderes Projekt.
  3. Hast du Karten innerhalb einen Kartenstapels ausgewählt, dann werden sie mit einem Klick auf diesen Button wieder im Hauptbildschirm als einzelne Karte abgelegt.
  4. Hier kannst du ausgewählte Karten einem bereits bestehenden Kartenstapel zuordnen oder auch einen neuen Kartenstapel anlegen.

Das war es auch schon. Du bist am Ende der kleinen Einführung zu Index Card angekommen. Ich hoffe, du konntest einen Einblick gewinnen, was die App für dich leisten kann oder hast vielleicht sogar noch einen Kniff mitgenommen, den du bisher noch nicht kanntest.
Noch Fragen oder Kommentare? Immer her damit. 😉

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Das Keyboard 4 Professional Mac

Schon lange war ich mit der flachen Alu-Tastatur von Apple nicht mehr zufrieden. Das Schreibgefühl war irgendwie nicht meins. Früher war doch alles besser … aber was?

Ich erinnerte mich zurück an die alten Zeiten, und fing an zu recherchieren. Dann hatte ich die Lösung auch schon gefunden: Auf meinen ersten Rechnern hatte ich immer Tastaturen mit mechanischen Tasten.

Im Laufe der Jahre – bedingt durch diverse Systemwechsel – wechselten auch die Tastaturen.
Äußerlich waren sie sich immer ähnlich, aber die inneren Werte (Rubberdome vs. Mechanik) unterschieden sich doch gravierend. Man gewöhnt sich ja an alles. Leider!

Nun, meine Tastaturen waren schon immer im Dauereinsatz und haben entsprechend gelitten. Jetzt war vor Kurzem auch meine „Flache“ von Apple reif für den „iMer“.
Notgedrungen habe ich mich auf dem Markt der Tastaturen umgesehen und mich für die Tastatur von „Das Keyboard“ entschieden. Diese gibt es in den Varianten „Blue“ und „Brown“, womit die verwendeten Cherry-Taster bezeichnet werden. Ich habe zu der Variante mit den blauen Schaltern gegriffen, weil ich auf das „Klicken“ der Tasten nicht verzichten wollte.

Eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe!

Denn „Das Keyboard 4 Professional“ ist DIE Tastatur für mich und meinen iMac!
Der Anschlag der mechanischen Tasten ist ein Traum. Außerdem habe ich eine voll kompatible Tastatur für meinen iMac gefunden und muss nicht mit „Windows“ Tasten leben. Man kann zwar mit Software wie „Seil“ und „Karabiner“ rumhantieren, um eine Tastatur aus der Windows-Welt für den Mac kompatibel zu zimmern. Aber wenn ich mir die Arbeit sparen kann, dann greife ich lieber zu der „Auspacken – anschließen – geht“ Lösung.

Als kleines Highlight dürfte das Drehrad für die Lautstärke gelten. Das finde ich einfach nur genial. Denn beim Schreiben höre ich gerne Musik, die mich beflügelt. Und die Anordnung der Mediatasten und dem besagten Drehregler finde ich zur Steuerung der Musik einfach nur super gelöst.
Nach getaner Arbeit genügt dann ein Druck auf den Halbmond und mein iMac fährt in den Ruhemodus. Total praktisch.

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Wer ein Vielschreiber ist, und Wert auf eine gute Tastatur legt, der sollte sich die Tastatur mal anschauen (gibt es auch für Windows). Auch wenn ich sie erst kurz im Einsatz habe, kann ich sie schon mit guten Gewissen weiterempfehlen.

Für mich bietet „Das Keyboard 4 Professional“ folgende Vorteile

  • sie kommt ohne Batterien aus und das Anschlusskabel ist mit 1,8m mehr als ausreichend lang
  • sie bietet einen Nummernblock. Was habe ich ihn vermisst!
  • das „Klicken“ der Tasten machen mich beim Schreiben rasend – rasend schnell!
  • ein USB-Hub an der Tastatur, den man schnell und bequem erreichen kann.
  • sie ist schwarz

Einige dürfte der hohe Preis (€179,-) abschrecken. Für ein gutes Arbeitsgerät bezahle ich aber gerne etwas mehr. Schließlich ist die Lebensdauer der Taster mit 50 Millionen angegeben. Tastaturen mit Rubberdome haben meist nur eine Lebenserwartung von 5 Millionen Anschlägen. Wobei dort noch ein schleichender Verfall dazu kommt und das Schreibgefühl mit der Zeit immer schwammiger wird.

Und welche Tastatur nutzt du zum Schreiben? Hast du auch eine mit mechanischen Tasten oder nutzt du eine mit den Gummis unter den Tasten? Über deine Erfahrungen und einen entsprechenden Kommentar würde ich mich freuen.

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E-Books als Werkzeug zum Überarbeiten | Marcus Johanus

Marcus Johanus hat auf seinem Blog einen interessanten Artikel verfasst, wie er seine Texte überarbeitet. Die Methode wende ich ganz ähnlich an, so das ich auf seinen Artikel verweisen möchte: 

Um eigene Texte effizient überarbeiten zu können, ist es wichtig, eine neue Perspektive einzunehmen. Alles, was dazu dient, Distanz zum selbstgeschriebenen Romanprojekt, aufzubauen, kann dabei helfen, mit den Augen eines Lektors und nicht mit denen eines Autors einen Text zu verbessern. Es gibt viele Methoden, um diesen Effekt zu erreichen. Eine der wichtigsten dürfte darin bestehen, den Text eine Weile liegen zu lassen, um eine Distanz aufzubauen. Manche schwören auch darauf, das Manuskript auszudrucken, um ihm dann mit dem Rotstift zu Leibe zu rücken. Andere lesen sich den Text laut vor oder lassen ihn lesen. Auch Kombinationen dieser Methoden sind natürlich möglich.

[…]

Weiter geht es auf dem Blog von Marcus…

Quelle: E-Books als Werkzeug zum Überarbeiten | Marcus Johanus

Geschichten-Erfinder

Vor einigen Tagen prokrastinierte ich so vor mich hin und stolperte über ein interessantes Kartenspiel, das ich mir sofort bestellt habe.
Einen Tag später fand sich auch schon das Päckchen mit dem Kartenspiel bei mir zuhause und wurde sofort unter die Lupe genommen. Da es (nicht nur) für Autoren eine herrliche Beschäftigung ist, möchte ich es an dieser Stelle kurz vorstellen.

Was bekommt man?

Einen ganzen Stapel Karten, die sich aufteilen in die Kategorien:

  • Setting
  • Protagonist
  • Plot
  • Special

Der Lieferumfang im Überblick

 

Was macht man jetzt damit?

Nun, es gibt keine festen Regeln. Ob solo, oder ob man mit mehreren spielt, es kommen immer interessante Geschichten dabei heraus. Darum geht es ja schließlich, man wird zum Geschichten-Erfinder.
Man zieht also eine oder mehrere Karten aus den oben genannten Kategorien und erfindet dazu eine Geschichte. Ich finde, dieses Kartenspiel ist eine schöne Möglichkeit eine etwaige Schreibblockade zu lösen. Oder wie wäre es eine Kurzgeschichte zu den gezogenen Karten zu schreiben? Oder der Prokrastination ein Schnippchen zu schlagen und ihr einen Sinn zu geben? Auf jeden Fall eine schöne Kreativitätstechnik und (sinnvoller) Zeitvertreib.

Als Beispiel habe ich nachfolgende Karten gezogen:

  • Auf einem Dachboden (Setting)
  • Ein alter Koch (Protagonist)
  • Ein Geheimnis wird gelüftet (Plot)
  • Ein Zollstock spielt verrückt (Special)
  • Ein Ort ist nicht da, wo er sein sollte (Special)

Meine gezogenen Karten …

 

Die Geschichte könnte sich also um einen alten Koch gehen, der in die Küche geht. Aber die Küche ist nicht mehr da. Stattdessen findet er sich unerwartet auf einem Dachboden wieder, wo ein Zollstock ein Eigenleben entwickelt hat und völlig verrückt spielt. Er fängt den Zollstock ein und dieser spricht jetzt auch noch zu ihm … Wie kam es zu den Ereignissen auf dem Dachboden? Warum ist die Küche verschwunden? Und warum überhaupt ist es ein alter Koch? Als er die Küche betreten wollte, war er noch 23 Jahre jung. Fragen über Fragen … Schließlich wird dieses Geheimnis gelüftet.

Ich will jetzt keine Geschichte schreiben, aber das Prinzip dürfte klar sein. Gegebenenfalls zieht man weitere Karten und baut diese in seine Geschichte ein. Wie ich oben schon geschrieben habe, es gibt keine Regeln zu diesem Kartenspiel. Dank der vielfältigen Karten und deren möglichen Kombinationen, wird es immer eine Geschichte geben, die frisch erfunden darauf wartet, erzählt zu werden.

Unter diesem Artikel gibt es einen Link, wo man das Kartenspiel bestellen kann. Viel Spaß und ich freue mich auf eure Kommentare. Und vielleicht schreibt ja einer eine kurze Geschichte in die Kommentare, die er mit diesen Karten erfunden hat.

Links zum Artikel:

UPDATE: Der Artikel ist beim Hersteller nicht mehr lieferbar. Vereinzelt kann man ihn noch auf Amazon finden. Allerdings sind die Preise dafür inzwischen nicht ohne. 🙁

 

Die 7 Todsünden eines Autors

7_Todsuenden

 

Welchen Eigenschaften solltest du als Autor auf keinen Fall haben? Hier die 7 Todsünden eines (erfolglosen) Schriftstellers:

1. Du beherrscht das Adlersuchsystem aus dem F und äh F

Okay, du willst deinen Roman also wirklich schreiben, indem deine beiden Zeigefinger ständig über die Tastatur kreisen, um dann im Sturzflug die richtigen Buchstaben zu treffen.
Ein Roman mit 100.000 Wörtern oder mehr wird dann eine lange Reise für dich.
Ich hoffe, du hast dann nicht auch noch Eigenschaft Nummer 2 für dich gepachtet …

2. Du bist ungeduldig

Ein Roman schreibt sich nicht an einem Tag. Es werden Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre vergehen, bis dein Roman fertig geschrieben ist. Ungeduld ist dabei nicht sehr hilfreich.
Dann willst du ihn veröffentlichen, gibst den 800 Seiten Schmöker erstmal ein paar Testlesern, um ein erstes Feedback zu bekommen.
Dafür werden sie etwas Zeit benötigen. Aber in der Zwischenzeit kannst du deinen Roman ja schon ein paar Verlagen anbieten. Angeschrieben sind sie schnell, aber die Antwort… ja, die kann erneut dauern. In der Zeit ist Frodo den Weg zum Schicksalsberg und wieder zurück mindestens dreimal gegangen.

3. Du bist ein Chaot

Es gibt so unendlich viel zu organisieren, wenn du ernsthaft schreiben willst. Deine Texte fliegen irgendwo auf der Festplatte rum? Du findest deine Texte kaum wieder und wenn, dann ist es vielleicht nicht die aktuelle Version?
Verlage schicken dir Dankesschreiben¹, weil du ihnen zum x-ten mal deinen Roman zugeschickt hast, nur weil du keine Übersicht angelegt hast, welchen Verlag du bereits angeschrieben hast? Dein Tagesablauf ist genauso unstrukturiert wie deine Festplatte? Wann deine Schreibzeit ist, weißt du nicht so genau? Chaoten haben es eben … Moment mal, wo habe ich den Zettel mit meinen Notizen hingelegt?

¹ Der Verlag verdient dank dir inzwischen mehr mit Papier-Recycling, als mit dem Verkauf von Büchern.

4. Du bist Perfektionist

Chaot darfst du nicht sein, Perfektionist auch nicht. Irgendwo dazwischen liegst du richtig. Denn Perfektionisten neigen dazu nie fertig zu werden. Nie! Es gibt immer etwas zu verbessern, zu ändern, umzuschreiben, … Perfektionismus = verkleidete Aufschieberitis

5. Du hast keine Disziplin

Schreiben lernt man durch Schreiben. Tag für Tag. Jeden Tag. Und möglicherweise wandert das am Vortag geschriebene im virtuellen Mülleimer. Tja, kann passieren, wird passieren. Dadurch darfst du dich aber nicht entmutigen lassen und musst trotzdem weiterschreiben.

6. Du hast kein dickes Fell

Trotz aller Widrigkeiten hast du deinen Roman fertig geschrieben. Dein Verlag hat ihn veröffentlicht. Meinen Glückwunsch! Jetzt ist er den Lesern hilflos ausgeliefert. Zwar bekommst du Lob, aber auch Kritiken wirst du einstecken müssen. Und die können heftig sein und werden sich in deiner Erinnerung mehr halten, als das Lob. Leg dir also ein dickes Fell zu. Zur Not tut es vielleicht auch der alte Pelzmantel deiner Oma.

7. Du bist kein Lügner

Du sollst immer ehrlich sein, aber nicht beim Roman schreiben. Denn du schreibst eine Geschichte und die wird nicht auf Tatsachen beruhen, sondern von dir von vorne bis hinten erstunken und erlogen sein. Leser lieben Autoren mit langen Nasen und kurzen Beinen. Also lüge und das so gut du kannst.

 

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Kreatief

 

Du steckst im Kreatief? Absoluter Stillstand? Auch eine der unzähligen Kreativitätstechniken bewirkt bei dir nichts?

Es bringt dich nicht weiter, wenn du nur an deinem Schreibtisch sitzt und, außer das du den blinkenden Cursor auf dem Monitor anstarrst, sonst nichts passiert.
Also zieh dich an und gehe raus – völlig ohne Druck. Egal ob du im Winter durch den tiefen Schnee stiefeln musst, oder du im Sommer in Flipflops über die Blumenwiese spazieren gehst. Verhältnismäßig rasch fällt dir etwas Neues ein – Dank der vielen Erlebnisse und Eindrücke, die du bei deinem Spaziergang machen wirst.

Auch der Besuch eines Museums, eines Kinofilms, eines Flohmarkts bewirkt ein kleines Wunder. Überall erwartet dich eine Menge Inspiration. Lass dich einfach treiben und überraschen, wohin es dich verschlägt. Je ungewöhnlicher für dich, umso inspirierender kann es für dich sein.

Keine lust hinauszugehen?

Dann hilft möglicherweise ein Blick in die Tageszeitung weiter, die vollgestopft mit potenziellen Geschichten ist. Und vor ein paar Monaten hattest du dir doch so ein Wissenschaftsmagazin gekauft. Erinnerst du dich? Das liegt auch noch ungelesen auf dem Wohnzimmertisch herum und wartet darauf von dir entdeckt zu werden. Bestimmt kommen dir beim Lesen viele prächtige Ideen.

Und ehe du dich versiehst, bist du raus aus dem Kreatief und wieder in vollem Umfang kreativ. Dann bleibt auch der Cursor auf dem Monitor nicht mehr auf derselben Stelle stehen, sondern rast von Zeile zu Zeile.

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