Mein NaNoWriMo 2016

Prolog

Bereits vor einigen Wochen habe ich mit den Vorbereitungen für mein diesjähriges Projekt gestartet. Mittlerweile bin ich zum Plotter mutiert, während ich meinen ersten NaNoWriMo noch als Pantser angegangen habe und beinahe an den 50.000 Wörtern gescheitert bin. Diese Erfahrung hat mich dazu gebracht, dass ich seitdem immer die wesentlichen Teile meines Plots plane und ich somit immer weiß, was in dem jeweiligen Textabschnitt passieren wird. Gut vorbereitet habe ich auf den Kalender geschielt, wann denn endlich der 1. November ist, und somit der Startschuss für den NaNo fällt.

Dann der Schock!

Vor ein paar Tagen habe ich gezweifelt, ob ich den NaNoWriMo erfolgreich starten kann. Denn mein iMac zickte nach dem Sierra Update auf die Version 10.12.1 plötzlich herum. Die Jahre zuvor verliefen Updates immer ohne jegliche Probleme. Nach einigen Anfragen in entsprechenden Foren, bin ich auf eine Lösung meines Problems gestoßen. Eine Firewall-Software verhinderte den Start meiner Programme und ließen sie immer abstürzen. Okay, kurzerhand die Firewall deinstalliert und den iMac neu gestartet. Tief durchatmen … Alles wieder in Ordnung. Puh! Der NaNoWriMo 2016 kann kommen. Das Zurückspielen eines Backups konnte ich mir somit sparen.

Eine alte Weisheit drang wieder in mein Bewusstsein:

Never change a running system!

Und ganz besonders nicht wenige Tage vor einem wichtigen Projekt, dass einem am Herzen liegt.

Tag 1

Heute konnte ich meinen freien Tag gut für den NaNoWriMo nutzen.
Zuerst habe ich meine Tochter morgens im Kindergarten abgeliefert und dann hatte ich Zeit, mich meinem Projekt zu widmen. Schnell habe ich mich in meinem Schreibfluss befunden und die Wörter fanden in hohem Tempo Einzug in mein NaNo-Projekt. Zwischendurch immer wieder kleine Pausen eingelegt und am Ende des ersten Tages kann ich auf immerhin 4.035 geschriebene Wörter blicken. Ein gutes Polster für die kommenden 29 Tage, unter denen sich bestimmt so mancher schwache Tag befinden wird. Jedenfalls zeigt mir das die Erfahrung aus den vergangenen Jahren.

Jetzt würde ich gerne wissen, wie ist es dir am ersten Tag ergangen? Das Tagesziel erreicht? Oder gab es Hindernisse, die dich daran gehindert haben? Schreib mir einen Kommentar, ich freue mich über jede Reaktion.

Ich liebe …

Ich liebe das Lesen.

Ich liebe das Schreiben.

Ich liebe Bücher.

Was ich nicht liebe, ist zu prokrastinieren. Aber wenn schon kein Weg an der Aufschieberitis vorbei führt, dann sollte es doch wenigstens etwas mit Büchern zu tun haben. Also habe ich mich zur Abwechslung an einer Bücherfaltmethode versucht und das Ergebnis könnt ihr auf dem Foto sehen.

Wie gefällt es euch? Geht ihr auch manchmal völlig neue Wege, wenn euch die Aufschieberits überkommt?

P.S. Ich liebe nicht nur Bücher, sondern auch meine Frau und meine Tochter. Danke, dass ihr meine Schreib-Marotte so tapfer ertragt. 🙂

Links zum Artikel:

15 Wege um kreativ zu bleiben

15_Wege_um_kreativ_zu_bleiben_klein

 

Es ist manchmal gar nicht so einfach, kreativ zu bleiben. Wenn du wieder mal festhängst und bei deinem Schreibprojekt nicht weiter kommst, dann …

1.    … geh doch einfach mal von deinem Computer weg. Gewinne Abstand, lasse andere Dinge auf dich wirken und plötzlich ist die Idee, wie es weitergehen soll, auch schon da.
2.    … erstelle Listen. Namenslisten, eine Liste von Orten, von ungewöhnlichen Gegenständen, magischen Symbolen oder auch eine Liste von Listen, die du noch erstellen willst. Irgendwann kannst du sicher etwas von diesen Listen gebrauchen.
3.    … solltest du immer ein Notizbuch und Stift mit dir herum tragen. Denn wenn schon die Idee kommt, dann schreib sie auf.
4.    … mache Pausen. Diese sind wichtig. Es bietet sich zum Beispiel die Pomodoro-Technik an.
5.    … sei offen für Neues. Durch neue Eindrücke und Erfahrungen verknüpft dein Gehirn vorhandene Informationen zu neuen. Und schon ist der zündende Gedanke da.
6.    … umgib dich mit anderen kreativen Menschen. Vernetze dich mit ihnen und ihr profitiert gegenseitig von euren Erfahrungen und eurem Wissen.
7.    … lasse es zu Fehler zu machen. Aus Fehlern kann man sehr viel lernen. Mache es das nächste Mal eben besser. Übung macht den Meister. Also übe, übe, übe, …
8.    … höre eine andere Musikrichtung, als du es bisher getan hast. Immer nur Heavy Metal im Ohr? Vielleicht kommt der Gedankenblitz bei einem Klavierkonzert?
9.    … brich doch einfach die Regeln. Keine Schreibregel ist in Stein gemeißelt!
10.    … schnapp dir ein Wörterbuch, schlag wahllos eine Seite auf und lies sie dir durch. Inspirierend, oder etwa nicht?
11.    … sing unter der Dusche. Hört doch niemand. Aber wie oft hast du schon gehört, dass Menschen unter der Dusche die besten Ideen hatten? Eben! Also, worauf wartest du?
12.    … suche neue Orte auf. Mache eine Reise. Aber vielleicht soll es ja auch nur der Besuch eines Museums oder einer Ausstellung sein, der bei dir wieder alles zum Laufen bringt.
13.    … räum doch zwischendurch deinen Arbeitsplatz auf. Es ist zwar schön, dass du mit 10 Fingern blind schreiben kannst, aber es wäre doch trotzdem besser, wenn du den Monitor auch sehen könntest. Am Ende stellst du sonst fest, das dein PC gar nicht angeschaltet war.
14.    … fange einen Satz an und beende ihn immer wieder anders.
15.    … finde einen 15. Weg um kreativ zu bleiben.

Links zum Artikel:

Index Card in 5 Minuten

Index Card ist eine App, die auf keinem iPad fehlen sollte.
Du kannst dir die App wie eine virtuelle Pinnwand vorstellen, auf der du deine Notizen und Texte anbringst und organisiert.
So lassen sich z.B. Handlungsabläufe deines Romans festelegen. Der Täter taucht schon früher auf? Kein Problem! Einfach die entsprechende Karte an die neue Position verschieben.

Wer die App zum ersten Mal sieht und Scrivener kennt, dem wird die Ansicht bekannt vorkommen. Übrigens, ein Export zu Scrivener ist problemlos möglich. Wenn du Scrivener nutzt, dann ist diese App umso mehr eine „muss-unbedingt-aufs-iPad-App“.

Doch jetzt schauen wir uns die App zusammen genauer an:


 

  1. Hier wird die Ansicht (Korkwand, Outline, Spalten) festgelegt.
  2. Projekte anzeigen, neu anlegen, umbenennen (dazu weiter unten mehr).
  3. Einige Infos zur App selber, Zugriff auf eine FAQ, Kontakt zum Hersteller und eine kleine Statistik zum aktuellen Projekt.
  4. Der Name des aktuell ausgewählten Projektes.
  5. Einstellungsmenü (detailliert weiter unten).
  6. Das aktuelle Projekt teilen (siehe unten).
  7. eine neue Karte erstellen.
  8. Die Karten bearbeiten (siehe unten für Details).
  9. Es werden Zusatzinfos bei den Karten in der rechten oeberen Ecke angezeigt. Die Nummer der Karte und ob sich auf der „Rückseite“ weitere Informationen befinden.
  10. Du kannst auch Kartenstapel anlegen. Ein Fingertipp auf solch einen Stapel zeigt sämtliche Karten dieses Stapels an. Auch im „Column View“ werden die einzelnen Karten eines Stapels sichtbar.
  11. Karten können auch Fotos enthalten. Angezeigt werden diese, wenn man in den Einstellungen den „Storyboard-Modus“ aktiviert.
  12. Im unteren Bereich bekommt man eine kurze Statistik angezeigt, wie viele Wörter, bzw. Zeichen das Projekt enthält.

 

So sieht die „Outline“ Ansicht von Index Card aus. Wie viel Text angezeigt wird, kannst du im Einstellungsmenü beeinflussen: „Gliederung vergrößern“ Ein/Aus.

 

Die „Column View“ Ansicht von Index Card. Karten aus einem Kartenstapel werden jetzt untereinander angezeigt. Mittels Wischgeste nach links oder rechts kannst du durch das gesamte Projekt scrollen.

 

  1. Ein Klick auf das „+“ und du legst ein neues Projekt an.
  2. Der Projektname, Datum des letzten Zugriffs und ein Haken der zeigt, dass es das aktuell geöffnete Projekt ist.
  3. Hier kannst du bestehende Projekte bearbeiten. Siehe nächstes Bild.
  4. Um die Übersicht bei mehreren Projekten zu bewahren, kannst du hier deine Projekte sortieren. Alphabetisch, nach einer festgelegten Reihenfolge, oder auch nach Datum. Außerdem besteht die Möglichkeit von hier aus Projekte aus der Dropbox oder iTunes zu importieren.

 

Hast du den Bearbeitungsmodus aktiviert, dann kannst du jetzt …

  1. die Reihenfolge der Projekte manuell festlegen. Wenn die Projekte zwischendurch z.B. nach Datum sortiert wurden, dann kommst durch klick auf den mittleren Button wieder zu deiner Sortierreihenfolge zurück.
  2. Ein Klick auf ein Projekt und der Name lässt sich ändern. Mit Klick auf das rote Minus-Symbol löscht du Projekte, was du durch einen zweiten Klick bestätigen musst.

 

Im „Einstellungen“ Menü gibt es mehrere Möglichkeiten Index Card an deinen persönlichen Geschmack anzupassen.

  1. Dir gefällt der Kork-Hintergrund nicht? Dann hast du die Wahl zwischen einem dunklen und hellen Hintergrund.
  2. Schriftart und -größe kannst du hier schnell ändern.
  3. In diesem Bereich legst du Dinge fest, die das Aussehen von Karten beeinflussen. Auch kannst du einen Bestätigungston aktivieren. Ich persönlich finde den aber sehr störend.
  4. Das Tutorial-Projekt lädt gerade dazu ein, dass du damit rumspielst, um die einzelnen Funktionen kennenzulernen. Gleichzeitig ist es auch eine art Anleitung. Solltest du das Projekt gelöscht haben, oder es so dermaßen durcheinander geschoben haben, dass du nichts mehr damit anfangen kannst. Keine Panik! Hier kannst du das Tutorial wiederherstellen.
    Unter „Namen bearbeiten“ findest du die Farben der Karten und die dazu gehörige Bezeichnung. Im Standard etwas langweilig, aber du kannst ja die rote Karte mit Action benennen, die grüne mit Dialog usw.
  5. Zuvor gemachte Backups werden hier wiederhergestellt.
    Unter „Autor-Info“ legst du den Namen und Email fest und auch, ob diese Info automatisch bei einem exportierten Projekt hinzugefügt werden soll.

 

Mittels „Teilen“ speicherst du dein Projekt auf verschiedene Art. Es folgt dann immer der folgende Dialog mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten:

  • TXT erzeugt eine Textdatei ohne Formatierungen.
  • RTF enthält Überschriften und Einrückungen.
  • PDF mit Schnittmarken. So erhälst du quasi deine Karten 1:1, die du nur noch ausschneiden musst.
  • PDF enthält wie auch RTF Überschriften und Einrückungen.
  • NDXCRD V4 ist das Format von Index Card. Ideal zum Austausch mit anderen IC4 Benutzern oder auch zur Datensicherung.
  • OPML lässt sich z.B. von einigen Mindmap-Programmen öffnen.
  • indexcard V3 ist das Format der Vorgängerversion.
  • SCRIV ist das Format der Wahl, wenn du dein Projekt mit Scrivener weiter bearbeiten möchtest.

 

Wenn du im Start Bildschirm auf das „+“ für eine „Neue Karte“ klickst, dann öffnet sich … eine neue Karte 😉 mit den folgenden Möglichkeiten:

  1. Die Farbe der Karte festlegen. Die Bezeichnung lässt sich im Einstellungsmenü festlegen, wie ich es zuvor schon geschrieben habe.
  2. Mit dem Häkchen bei „Entwurf“ beeinflusst du die Darstellung. Standardmäßig werden alle Karten als Entwurf angelegt. Wenn du später entscheidest, dass du an dieser Szene, bzw. Karte nichts mehr ändern möchtest, nimmst du einfach das Häkchen raus. Ab dann wird diese Karte in der Korkwand mit grauem Text versehen und ist leichter zu finden. Außerdem wird sie beim Export ausgelassen!
  3. Hier schaltest du auf die „Rückseite“ der Karte um und kannst weitere Notizen/Texte eingeben. Die Karte bekommt dann ein kleines Symbol in der Übersicht verpasst, sofern du das in den Einstellungen aktiviert hast.
  4. Dieser Bereich ist im Grunde selbsterklärend. Irgendwo muss ja der Titel der Karte und der Inhalt geschrieben werden. 🙂
  5. Soll die Karte ein Foto bekommen, dann kannst du hier eins auswählen oder mit der Kamera eins aufnehmen. Fotos werden in der Übersicht angezeigt, wenn der „Storyboard-Modus“ in den Einstellungen aktiviert ist.

 

Nach dem Klick auf „Bearbeiten“ kannst du eine oder mehrere Karten auswählen. Ausgewählte Karten bekommen rechts unten einen blauen Kreis mit einem Häkchen drin.

  1. Ausgewählte Karten werden dupliziert, also Kopien angelegt.
  2. Move verschiebt Karten in ein anderes Projekt.
  3. Hast du Karten innerhalb einen Kartenstapels ausgewählt, dann werden sie mit einem Klick auf diesen Button wieder im Hauptbildschirm als einzelne Karte abgelegt.
  4. Hier kannst du ausgewählte Karten einem bereits bestehenden Kartenstapel zuordnen oder auch einen neuen Kartenstapel anlegen.

Das war es auch schon. Du bist am Ende der kleinen Einführung zu Index Card angekommen. Ich hoffe, du konntest einen Einblick gewinnen, was die App für dich leisten kann oder hast vielleicht sogar noch einen Kniff mitgenommen, den du bisher noch nicht kanntest.
Noch Fragen oder Kommentare? Immer her damit. 😉

Links zum Artikel:

Auszug aus dem Camp NaNoWriMo

Die vergangenen vier Wochen war es recht still um mich. Einige haben mich gefragt, was ich denn zur Zeit machen würde. Nun, ich war im Camp NaNoWriMo. Im Vorfeld hatte ich mein Projekt geplant und mir als Ziel 50.000 Wörter gesetzt, wie die Zielsetzung beim „normalen“ NaNoWriMo im November ja auch ist.

Ich wollte mich nicht noch zusätzlich unter Druck setzen, und habe meine Teilnahme daher nicht an die große Glocke gehängt, denn es war fraglich, ob ich das Camp überhaupt durchziehen kann.
Viele Verpflichtungen zwingen mich aktuell dazu, meine Schreibzeit sehr genau festzulegen, damit ich überhaupt etwas zu Papier bekomme. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Mein Wecker verrichtete immer um vier Uhr morgens seinen Dienst. Da mein Brotjob erst um sechs Uhr beginnt, blieben mir jeden Tag gut eine Stunde zum Schreiben, bevor ich mich Richtung Arbeitswelt aufmachen durfte. Okay, ich habe zu hören bekommen, dass ich wahnsinnig wäre, aber es ist wie mit allen Dingen. Die Macht der Gewohnheit lässt einen einiges bewältigen. Zugegeben, die ersten Tage kam ich auch nicht so recht in Schwung. Aber schon nach einer Woche war ich so gut im Schreibfluss, dass ich stetig mein Polster beim Camp ausbauen konnte.

Gestern Abend war es dann auch soweit. Nachdem ich den Samstag in drei Schreibsessions unterteilt hatte, konnte ich mein Projekt „Es wird Zeit“ vorzeitig beenden. Am Ende stehen 52.189 Wörter auf der Haben-Seite. Somit kann ich mit geschwollener Brust aus dem Camp ausziehen und habe einen weiteren Entwurf vorliegen, der entsprechend überarbeitet werden kann, wenn etwas Zeit vergangen ist.

Wie geht es weiter?
Nun, ich habe noch einiges an Texten, die ich überarbeiten muss. Dann sind auch weitere Artikel für meinen Blog in Planung, bzw. sind einige schon als Entwurf auf meiner Festplatte. Da einige „How to …“ dabei sind, müssen noch etliche Screenshots angefertigt und passende Markierungen eingefügt werden. Außerdem habe ich damit experimentiert Tutorial-Videos aufzunehmen. Ich denke, das ist auch eine schöne Möglichkeit, den einen oder anderen Softwaretipp verständlich rüberzubringen.
Oder was meint ihr dazu?

Auf jeden Fall: Ich bin noch da! Und hier geht es bald wieder weiter!

Links zum Artikel:

Liebster Award – 10 Fragen und 10 Antworten

Hanna Mandrello hat mich für den Liebster Award nominiert. Dafür vielen Dank. Gerne habe ich mich der Fragen angenommen und gebe an dieser Stelle die Antworten:

1. Eine Fee erscheint dir nachts im Traum und du darfst dir eine persönliche Fähigkeit wünschen, die du nach dem Aufwachen für immer haben wirst. Welche würdest du nehmen und was willst du damit anstellen?

Liebe Fee, ich wünsche mir die Fähigkeit, durch berühren eines Buches den Inhalt vollständig zu erfassen. Auf diese Weise könnte ich meinen SuB endlich bezwingen.

2. Du sitzt früh morgens zusammen mit einem Mann in der U-Bahn, der genau das Buch liest, das du auch unbedingt lesen willst, aber noch nicht gekauft hast. Als er aussteigen will, steckt er es außen in seine Aktenmappe, verliert das Buch aber, weil er es nicht richtig in die Tasche gesteckt hat. Das Buch liegt vor dir auf dem Boden. Niemand anderes sieht es, auch der Mann nicht, der noch an der Tür steht und wartet, dass die U-Bahn hält. Was würdest du tun?

Meine neue Fähigkeit ausprobieren und das Buch anschließend dem Mann zurückgeben.

3. Jemand will dir etwas schenken. Du hast die Wahl zwischen einem Kindle und einem absolut noblem Edel-Füllfederhalter. Wofür würdest du dich entscheiden und warum?

Einen Kindle habe ich schon, also würde ich mich für einen Füllfederhalter entscheiden. Darf ich mich festlegen? Ich hätte gerne einen „Waterman Regular“. Über diesen Füllfederhalter habe ich vor einigen Jahren eine Kurzgeschichte (mit knapp 80 Seiten dann doch nicht so kurz) geschrieben. Wenn ich diesen Füllfederhalter bekommen würde … wow! Also falls das hier jemand liest, der etwas spenden möchte. Ich will nicht aufdringlich wirken, aber … „Hier … hier … hiiiiiieer bin ich!“

4. Stephen King bittet dich auf ein Abendessen zu sich und seiner Frau nachhause. Was ziehst du an, was nimmst du als Geschenk mit?

Die Kleidung wird überwiegend schwarz sein. Auf meinem T-Shirt befindet sich ein Logo aus einem bekannten Film oder ein Spruch.
Als Geschenk bringe ich eine Nasenflöte mit.

5. Wegen einer ansteckenden Krankheit, gegen die es noch kein Mittel gibt, wirst du vermutlich ein Jahr allein auf einer Insel verbringen. Du darfst nur eine kleine Sporttasche mit Dingen zu deinem Zeitvertreib mitnehmen. Es gibt auf der Insel weder Internet noch WLan. Was wäre in deiner Tasche und was planst du für die Zeit?

In die Sporttasche kommt das Kartenspiel „Geschichten Erfinder“. Dann wird mir nicht so schnell langweilig.
Außerdem kommt mein Zauberwürfel mit hinein. Im Laufe der Jahre bin ich etwas eingerostet. Persönliche Bestzeit liegt bei 42 Sekunden bis zum vollständigen zurückdrehen. (Immerhin eine der besten Zahlen der Welt, dicht gefolgt von der 23)
Ist noch Platz, dann kommt noch ein Gedichtband in die Tasche. Genug Zeit zum auswendig lernen habe ich ja.

6. Dein Partner stellt dich vor die Wahl. Entweder er/sie oder das Schreiben. Wie reagierst du?

Ich schreibe ihr einen Abschiedsbrief. 🙂

7. Du hast eine Kurzgeschichte geschrieben, die du unglaublich toll findest. Aber alle um dich herum finden sie ganz furchtbar. Ändert das deine Einstellung zu deiner Geschichte?

Nein. Ist mir vor Jahren mit meiner Kurzgeschichte „Ben“ passiert. Ich fand sie einfach nur toll. Alle anderen „Aaarg, was soll das sein?“ Okay, ich kenne nur eine weitere Person persönlich, der die Geschichte von „Ben“ auch gefallen hat. Aber das beste daran … es gab etwa ein halbes Jahr später einen Schreibwettbewerb zum Thema „Skurril & abgedreht“. Und wer ist aus über 800 Einsendungen ausgewählt und veröffentlicht worden? Wer wohl? Na? Na? 🙂

8. Was gibt dir das Schreiben und/oder Bloggen?

Das Schreiben entspannt mich. Die Geschichten müssen einfach aus meinem Kopf raus. Es passiert auch durchaus, dass ich mitten in der Nacht aufstehe, um mal eben schnell etwas in meinen Rechner zu hacken. Mein iMac ist immer im Ruhezustand und auf Knopfdruck sofort einsatzbereit.
Außerdem freue ich mich darüber, wenn ein Artikel auf meinem Blog kommentiert wird und der eine oder andere ihn hilfreich gefunden hat.

9. Mit welchem zeitgenössischen Schriftsteller würdest du dich gern im Café treffen und mal ausgiebig über sein letztes Buch und seine Arbeit plaudern?

Nun, mit Stephen King habe ich ja gerade erst zusammen gesessen, dann würde ich gerne Sebastian Fitzek treffen.

10. Heute in fünf Jahren. Was hast du dann in Sachen Schreiben und Veröffentlichen erreicht?

Dann wird ein Buch mit meinen besten Kurzgeschichten veröffentlich sein. Da es dafür keinen Markt gibt, wird es wohl auf Self Publishing hinauslaufen. (Ich liebe Kurzgeschichten, habe ich das schon erwähnt?)

Das waren meine Antworten auf die Fragen von Hanna.

Und jetzt … ?

Jetzt sollte ich eigentlich neue Blogs für den Award nominieren – eigentlich. Denn die für mich interessanten Blogs wurden schon nominiert (teilweise auch mehrfach). Außerdem ist das eine Sache der Mathematik, dass das System nicht ewig funktionieren kann. Denn irgendwann hat jeder jeden x-fach nominiert.  So groß ist die Schreib-Szene ja nicht.
Darum, liebe Hanna, sei mir bitte nicht böse, dass ich an dieser Stelle die Kette enden lasse und keine weiteren Blogs nominiere. Es hat mir aber sehr viel Spaß gemacht, mich deinen Fragen zu stellen. 🙂

Das Keyboard 4 Professional Mac

Schon lange war ich mit der flachen Alu-Tastatur von Apple nicht mehr zufrieden. Das Schreibgefühl war irgendwie nicht meins. Früher war doch alles besser … aber was?

Ich erinnerte mich zurück an die alten Zeiten, und fing an zu recherchieren. Dann hatte ich die Lösung auch schon gefunden: Auf meinen ersten Rechnern hatte ich immer Tastaturen mit mechanischen Tasten.

Im Laufe der Jahre – bedingt durch diverse Systemwechsel – wechselten auch die Tastaturen.
Äußerlich waren sie sich immer ähnlich, aber die inneren Werte (Rubberdome vs. Mechanik) unterschieden sich doch gravierend. Man gewöhnt sich ja an alles. Leider!

Nun, meine Tastaturen waren schon immer im Dauereinsatz und haben entsprechend gelitten. Jetzt war vor Kurzem auch meine „Flache“ von Apple reif für den „iMer“.
Notgedrungen habe ich mich auf dem Markt der Tastaturen umgesehen und mich für die Tastatur von „Das Keyboard“ entschieden. Diese gibt es in den Varianten „Blue“ und „Brown“, womit die verwendeten Cherry-Taster bezeichnet werden. Ich habe zu der Variante mit den blauen Schaltern gegriffen, weil ich auf das „Klicken“ der Tasten nicht verzichten wollte.

Eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe!

Denn „Das Keyboard 4 Professional“ ist DIE Tastatur für mich und meinen iMac!
Der Anschlag der mechanischen Tasten ist ein Traum. Außerdem habe ich eine voll kompatible Tastatur für meinen iMac gefunden und muss nicht mit „Windows“ Tasten leben. Man kann zwar mit Software wie „Seil“ und „Karabiner“ rumhantieren, um eine Tastatur aus der Windows-Welt für den Mac kompatibel zu zimmern. Aber wenn ich mir die Arbeit sparen kann, dann greife ich lieber zu der „Auspacken – anschließen – geht“ Lösung.

Als kleines Highlight dürfte das Drehrad für die Lautstärke gelten. Das finde ich einfach nur genial. Denn beim Schreiben höre ich gerne Musik, die mich beflügelt. Und die Anordnung der Mediatasten und dem besagten Drehregler finde ich zur Steuerung der Musik einfach nur super gelöst.
Nach getaner Arbeit genügt dann ein Druck auf den Halbmond und mein iMac fährt in den Ruhemodus. Total praktisch.

Blog_Das_Keyboard_MacBlog_.png
Wer ein Vielschreiber ist, und Wert auf eine gute Tastatur legt, der sollte sich die Tastatur mal anschauen (gibt es auch für Windows). Auch wenn ich sie erst kurz im Einsatz habe, kann ich sie schon mit guten Gewissen weiterempfehlen.

Für mich bietet „Das Keyboard 4 Professional“ folgende Vorteile

  • sie kommt ohne Batterien aus und das Anschlusskabel ist mit 1,8m mehr als ausreichend lang
  • sie bietet einen Nummernblock. Was habe ich ihn vermisst!
  • das „Klicken“ der Tasten machen mich beim Schreiben rasend – rasend schnell!
  • ein USB-Hub an der Tastatur, den man schnell und bequem erreichen kann.
  • sie ist schwarz

Einige dürfte der hohe Preis (€179,-) abschrecken. Für ein gutes Arbeitsgerät bezahle ich aber gerne etwas mehr. Schließlich ist die Lebensdauer der Taster mit 50 Millionen angegeben. Tastaturen mit Rubberdome haben meist nur eine Lebenserwartung von 5 Millionen Anschlägen. Wobei dort noch ein schleichender Verfall dazu kommt und das Schreibgefühl mit der Zeit immer schwammiger wird.

Und welche Tastatur nutzt du zum Schreiben? Hast du auch eine mit mechanischen Tasten oder nutzt du eine mit den Gummis unter den Tasten? Über deine Erfahrungen und einen entsprechenden Kommentar würde ich mich freuen.

Links zum Artikel: