Ich liebe …

Ich liebe das Lesen.

Ich liebe das Schreiben.

Ich liebe Bücher.

Was ich nicht liebe, ist zu prokrastinieren. Aber wenn schon kein Weg an der Aufschieberitis vorbei führt, dann sollte es doch wenigstens etwas mit Büchern zu tun haben. Also habe ich mich zur Abwechslung an einer Bücherfaltmethode versucht und das Ergebnis könnt ihr auf dem Foto sehen.

Wie gefällt es euch? Geht ihr auch manchmal völlig neue Wege, wenn euch die Aufschieberits überkommt?

P.S. Ich liebe nicht nur Bücher, sondern auch meine Frau und meine Tochter. Danke, dass ihr meine Schreib-Marotte so tapfer ertragt. 🙂

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Auszug aus dem Camp NaNoWriMo

Die vergangenen vier Wochen war es recht still um mich. Einige haben mich gefragt, was ich denn zur Zeit machen würde. Nun, ich war im Camp NaNoWriMo. Im Vorfeld hatte ich mein Projekt geplant und mir als Ziel 50.000 Wörter gesetzt, wie die Zielsetzung beim „normalen“ NaNoWriMo im November ja auch ist.

Ich wollte mich nicht noch zusätzlich unter Druck setzen, und habe meine Teilnahme daher nicht an die große Glocke gehängt, denn es war fraglich, ob ich das Camp überhaupt durchziehen kann.
Viele Verpflichtungen zwingen mich aktuell dazu, meine Schreibzeit sehr genau festzulegen, damit ich überhaupt etwas zu Papier bekomme. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Mein Wecker verrichtete immer um vier Uhr morgens seinen Dienst. Da mein Brotjob erst um sechs Uhr beginnt, blieben mir jeden Tag gut eine Stunde zum Schreiben, bevor ich mich Richtung Arbeitswelt aufmachen durfte. Okay, ich habe zu hören bekommen, dass ich wahnsinnig wäre, aber es ist wie mit allen Dingen. Die Macht der Gewohnheit lässt einen einiges bewältigen. Zugegeben, die ersten Tage kam ich auch nicht so recht in Schwung. Aber schon nach einer Woche war ich so gut im Schreibfluss, dass ich stetig mein Polster beim Camp ausbauen konnte.

Gestern Abend war es dann auch soweit. Nachdem ich den Samstag in drei Schreibsessions unterteilt hatte, konnte ich mein Projekt „Es wird Zeit“ vorzeitig beenden. Am Ende stehen 52.189 Wörter auf der Haben-Seite. Somit kann ich mit geschwollener Brust aus dem Camp ausziehen und habe einen weiteren Entwurf vorliegen, der entsprechend überarbeitet werden kann, wenn etwas Zeit vergangen ist.

Wie geht es weiter?
Nun, ich habe noch einiges an Texten, die ich überarbeiten muss. Dann sind auch weitere Artikel für meinen Blog in Planung, bzw. sind einige schon als Entwurf auf meiner Festplatte. Da einige „How to …“ dabei sind, müssen noch etliche Screenshots angefertigt und passende Markierungen eingefügt werden. Außerdem habe ich damit experimentiert Tutorial-Videos aufzunehmen. Ich denke, das ist auch eine schöne Möglichkeit, den einen oder anderen Softwaretipp verständlich rüberzubringen.
Oder was meint ihr dazu?

Auf jeden Fall: Ich bin noch da! Und hier geht es bald wieder weiter!

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Countdown Welttag des Buches 2015

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Am 23. April 2015 ist es wieder soweit. Dann ist Welttag des Buches.

Wie in den vergangenen Jahren zuvor, werde ich mich erneut an der Aktion “Blogger schenken Lesefreude” beteiligen und einige Bücher verschenken.

Welches Vorgehensweise ich dieses Jahr anwenden werde, um die Bücher unters Volk zu bringen, werde ich mir noch überlegen und hier rechtzeitig bekannt geben.
Schaut in den nächsten Wochen also regelmäßig vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Du hast ein Blog und willst auch Bücher verschenken? Aber von der Aktion hast du noch nichts gehört? Dann klicke auf den unten stehenden Link, um weitere Informationen zu bekommen.

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Stürmische (Schreib)Zeiten

Darf ich vorstellen? Dort hinten, das ist Elon. Und der hier vorne, momentan extrem aktiv, heißt Felix. Das sind zwei höllisch windige Gesellen. Während Elon schon etwas außer Atem ist, lässt Felix noch seine Muskeln spielen. Hauptsache er hat sich auch bald ausgetobt…

Es stürmt in Deutschland. Ein Orkan folgt dem Nächsten und der Wetterdienst geht fleißig das ABC für seine Namenswahl durch. Mein Gewächshaus im Garten hat entsprechend gelitten. Zwar hat das Fundament das Grundgerüst fest im Griff, doch sind die Glasscheiben heute über das gesamte Grundstück verteilt worden.

“Ähhhh…”

Nein, du bist nicht auf dem falschen Blog. Aber du fragst dich mit Sicherheit, was hat das denn mit dem Schreiben zu tun?

Eines Tages fasst man einen Entschluss. Man fängt an zu planen, besorgt die nötigen Materialien und legt los. Genauso habe ich es vergangenen Sommer mit meinem Gewächshaus getan. Ich musste viel Denkarbeit investieren (eine Aufbauanleitung, die ihren Namen nicht verdient), bevor das Objekt der Begierde fertig vor mir stand.
Dann habe ich das Projekt ruhen lassen. Und wer kommt jetzt vorbei und zeigt mir die ganzen Schwachstellen?

Die Test(b)leser [sic!]

Viel Zeit habe ich investiert und mein Roman war schließlich fertig geschrieben. Nach einer Reifezeit habe ich ihn nochmal überarbeitet. Dann habe ich ihn meinen Testlesern gegeben. Erinnerst du dich? Genau, in die Hände von Elon und Felix. Und die haben exakt das getan, was auch der Orkan mit meinem Gewächshaus angestellt hat. Mir die Stellen gezeigt, wo es hakt, wo es nicht stimmig ist, wo es unverständlich ist. Sie haben an den Schwachstellen angesetzt, und dann lagen die Kapitel wie ein Scherbenhaufen vor mir. Rote Kringel, grüne Kreise, blaue Kästchen, … Testleser können diesbezüglich sehr kreativ sein.

Und was jetzt? Gebe ich auf? Entsorge ich den Roman?
Nein!
Das Grundgerüst meines Romans steht ja noch. Jetzt heißt es die Scherben einzusammeln, den Orkan abzuwarten, um dann neue, bessere Kapitel einzusetzen. Wenn ich damit fertig bin, dann kommt der nächste Sturm. Aber vielleicht wird es auch nur eine leichte Sommerbrise.

NaNoWriMo – 2 Wochen danach

 

Das war er also, der NaNoWriMo 2014. Jetzt, nachdem 2 Wochen vergangen sind, ist es für mich Zeit einen Blick zurückzuwerfen.

Die ersten 14 Tage verliefen sehr holprig. Allerdings nicht nur für mich. Ein Blick in die Sozialen Netze zeigte, dass das Jahr 2014 viele meiner Writing Buddies an den Rand der Verzweiflung getrieben hat. Einige haben früh das Handtuch geworfen, andere hielten bis zum Schluss durch, sind dann aber doch nicht über die magische Grenze von 50.000 Wörtern gekommen. Gelernt haben aber wieder alle aus diesem Projekt. Auch wenn es vielleicht nur die Lehre war, das Wasser niemals einem Notebook zu nahe kommen sollte. Schon gar nicht, wenn kein Backup der darauf enthaltenen Daten vorhanden ist. Krankheitsfälle zwangen einige ebenfalls zur Aufgabe. In der zweiten Hälfte des NaNoWriMo lief es zumindest für mich besser. Mit Ausnahme des 17. Tages, gelang es mir jeden Tag mein Schreibziel zu erreichen. 2.000 und mehr Wörter sprudelten aus mir heraus. Das wäre mir ohne eine sorgfältige Planung im Vorfeld sicherlich nicht gelungen.
Mein gesetztes Ziel von 60.000 Wörtern habe ich dennoch nicht erreicht. Es sind letztlich “nur” 58,298 Wörter geworden. Für mich aber kein Grund zum Ärgern, schließlich ziert jetzt eine weitere Gewinner-Urkunde mein Schreibzimmer. 🙂

Was nun?

An dem Manuskript werde ich noch weiterschreiben. 90.000 Wörter sollen insgesamt zusammenkommen (z.Z. hat es einen Umfang von knapp 76.000 Wörtern), bis es dann in die Schublade wandert. Dort kann es sich dann von mir erholen und ich mich von ihm. In den Sommermonaten werde ich es mir wieder anschauen und mit frischem Blick das geschriebene kritisch hinterfragen und überarbeiten. Darauf freue ich mich schon. Und vielleicht werde ich 2015 dann auch zum ersten Mal ins Sommercamp einziehen.

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Ein kleiner Lohn für die Strapazen: Winner Logo 2014

 

NaNoWriMo 2014 – Halbzeit

Die ersten 15 Tage des NaNoWriMo 2014 sind vorüber.
Da ich, aus verschiedenen Gründen, dieses Jahr nicht soviel über Twitter und Facebook über meine Fortschritte berichten kann, gebe ich an dieser Stelle eine kleine Übersicht:

Der 1. November kam und war zugleich der Startschuss für den NaNoWriMo. Von mir geschriebene Wörter = 0
Aaargh! Das fing ja gut an. Aber anstatt, das ich am Ende des Tages meine geschriebenen Wörter zählen konnte, war ich fast den ganzen Tag auf der Arbeitsstelle meines Brotjobs und zählte alles, was nicht niet- und nagelfest war. Inventur war angesagt!

Der 2. Tag sah schon besser aus. Obwohl die Zählung noch immer lief, konnte ich mir etwas Zeit freischaufeln und habe an diesem Tag 1.436 Wörter geschrieben. Zwar unter dem Tagessoll, aber immerhin. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, wie es so schön heißt.

Am 3. Tag war ich immer noch weit vom Tagessoll entfernt und schleppte weiter ein dickes Minus mit mir herum. Magere 648 Wörter brachte ich an diesem Tag nur zustande.

Über meinen 4. Tag brauche ich keine Worte verlieren. Die letzten Tage hatten mich total geschlaucht und das NaNoWriMo-Projekt blieb unangetastet. Kurz: 0 Wörter!

Tag 5 sah schon wieder erfreulicher aus. Pünktlich Feierabend gemacht, eine Tasse Tee getrunken und frisch ans Werk. 1.974 Wörter konnten an diesem Tag so hinzugefügt werden. Es ging aufwärts …

Auch am folgenden Tag sah es vergleichbar gut aus. 1.995 Wörter, den Vortag übertroffen, fanden den Weg in mein NaNoWriMo-Projekt. Dieses verdankte ich auch der Tatsache, das ich Urlaub hatte. *freu*

Ausgeschlafen ging es am 7. Tag weiter. Ein weiterer freier Tag lag vor mir. Am Ende des Tages freute ich mich (und mein Projekt sich mit mir) über frische 5.269 Wörter. Strike!

Am 8. Tag blieb ich über dem Tagessoll. Langsam machte ich wieder Boden gut. 2.099 Wörter kamen dazu.

Mühsam ging es am 9. Tag weiter. Zwar konnte ich das Tagessoll leicht übertreffen, aber viel war an diesem Tag nicht zu holen. Immerhin 1.891 Wörter kamen dazu.

Das erste Drittel lag hinter mir. Erfolgreich schloss ich den Tag mit weiteren 3.442 Wörtern ab. Ich wagte einen Blick auf die NaNoWriMo-Seite und schaute nach, was meine Writing Buddies so trieben. Oh schreck! Tatsächlich waren schon ein paar mit den 50.000 Wörtern fertig. Die Motivation versetzte mir einen Kinnhaken. Zudem wusste ich, am nächsten Tag musste ich wieder zur Arbeit und die Aufholjagd würde nicht mehr in so riesigen Schritten erfolgen können.

Am folgenden 11. Tag kamen somit auch nur 1.222 Wörter hinzu. Sascha, reiß dich am Riemen! Es nutze nichts …

… auch der 12. Tag wurde von mir unter dem Soll abgeschlossen. 1.405 Wörter hinzugefügt und den Tag abgehakt.

Sollte der 13. Tage ein Unglückstag für mich werden? Nein! 1.761 Wörter wurden von mir geschrieben und hielten mich knapp im grünen Bereich.

Zum Glück muss ich freitags nicht so lange arbeiten. Somit konnte ich die Zeit des restlichen Tages gut nutzen. Wieder gelang es mir über dem Tagessoll zu landen. In Wörtern heißt das: 1.671 Stück am 14. Tag.

Samstag, der 15. Tag … erstmal ausschlafen … *lach* meine kleine Tochter lässt das momentan nicht wirklich zu. Aber der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm. Oder auch 1.978 Wümer … ähm … Wörter.

Das waren meine ersten 15 Tage des NaNoWriMo. Es gab viele Tiefs, aber auch einige sehr gute Hochs. Erneut bestätigt sich, dass eine gute Vorbereitung das A und O sind. Ansonsten hätte ich vermutlich nach den ersten Tagen bereits das Handtuch geschmissen. So aber wusste ich stets, was in dem jeweiligen Kapitel geschrieben werden muss. Als Discovery Writer wäre ich inzwischen verloren gewesen.


Die blaue Kurve zeigt meine aktuelle Gesamt-Wortzahl. Ich liege ganz leicht im Plus. Wenn jetzt noch die grüne Kurve täglich etwas höher wäre…

Ich lasse mich nicht entmutigen und blicke zuversichtlich auf die nächsten 14 Tage. Allen Teilnehmern noch viel Spaß und Erfolg mit euren Projekten. 🙂
Natürlich freue ich mich über eure Kommentare. Wie ist es euch in den ersten 14 Tagen ergangen? Was lief gut, was weniger gut?

Links zum Artikel:

Welttag des Buches 2013 – Die Gewinner der Verlosung

Letzte Woche habe ich mich an dieser Stelle zum „Welttag des Buches“ der Aktion Blogger schenken Lesefreude angeschlossen und 3x „Schneemann“ von Jo Nesbo  als Gewinn bereit gestellt.

Heute war es dann so weit. Alle Teilnehmer/innen kamen in den Lostopf und die Glücksfee hat folgende Gewinner, bzw. in diesem Fall ausschließlich Gewinnerinnen, gezogen:

Daniela D. aus Wipfratal
Claudia W. aus Köthen
Julia R. aus Bad Nauheim

Ich wünsche euch viel Lesefreude mit dem Buch. Passt auf eure Fingernägel auf. 😉

Allen anderen Teilnehmern sage ich Danke für die Beteiligung.