Ich liebe …

Ich liebe das Lesen.

Ich liebe das Schreiben.

Ich liebe Bücher.

Was ich nicht liebe, ist zu prokrastinieren. Aber wenn schon kein Weg an der Aufschieberitis vorbei führt, dann sollte es doch wenigstens etwas mit Büchern zu tun haben. Also habe ich mich zur Abwechslung an einer Bücherfaltmethode versucht und das Ergebnis könnt ihr auf dem Foto sehen.

Wie gefällt es euch? Geht ihr auch manchmal völlig neue Wege, wenn euch die Aufschieberits überkommt?

P.S. Ich liebe nicht nur Bücher, sondern auch meine Frau und meine Tochter. Danke, dass ihr meine Schreib-Marotte so tapfer ertragt. 🙂

Links zum Artikel:

Welttag des Buches 2015 – Gewinnspiel

Endlich ist es wieder soweit und der „Welttag des Buches“ 2015 ist gekommen. Aus diesem Anlass habe ich mich erneut der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ angeschlossen und verlose das Buch „Die Landkarte der Zeit“ von Félix J. Palma.

Um in den Lostopf zu kommen musst du nicht viel tun. Nur eine kleine Frage beantworten, das Formular ausfüllen und schon kannst du mit dem Daumen drücken beginnen.

 

Es geht leider nicht ohne ein paar Regeln, daher hier die Teilnahmebedingungen:

  • Die Aktion läuft von heute 23. April 2015 bis zum 30. April 2015 um 23:59 Uhr. In diesem Zeitraum hast du Zeit die Frage zu beantworten und das Formular auszufüllen.
  • Teilnahme ab 18 Jahre.
  • Die Teilnahme ist beschränkt auf 1 Person pro Haushalt.
  • Teilnehmen dürfen alle Personen die ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.
  • Die Auslosung erfolgt über Random.org am 01. Mai 2015 und der/die Gewinner/in wird auf dieser Seite anonymisiert veröffentlicht (Herr/Frau X aus Y).
  • Der/Die Gewinner/in wird per Email über den Gewinn informiert und das Buch an die übermittelte Postadresse verschickt.
  • Es gibt das gebrauchte Buch „Die Landkarte der Zeit“ von Félix J. Palma zu gewinnen (siehe Foto).
  • Die per Teilnahmeformular übersandten Daten werden nur zur Durchführung des Gewinnspiels gespeichert und werden nach der Verlosung gelöscht.
  • Die Haftung für den Versand schließe ich aus.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nach so vielen Regeln wünsche ich dir viel Glück. Vielleicht ist das Buch schon bald bei dir Zuhause.

Die Gewinnspielfrage:

Meinen Bürostuhl habe ich abgeschafft.
Worauf sitze ich jetzt?

Das Gewinnspiel ist beendet und der/die Gewinner/in wird in Kürze bekannt gegeben.

 

Countdown Welttag des Buches 2015

blogger2015v

Am 23. April 2015 ist es wieder soweit. Dann ist Welttag des Buches.

Wie in den vergangenen Jahren zuvor, werde ich mich erneut an der Aktion “Blogger schenken Lesefreude” beteiligen und einige Bücher verschenken.

Welches Vorgehensweise ich dieses Jahr anwenden werde, um die Bücher unters Volk zu bringen, werde ich mir noch überlegen und hier rechtzeitig bekannt geben.
Schaut in den nächsten Wochen also regelmäßig vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Du hast ein Blog und willst auch Bücher verschenken? Aber von der Aktion hast du noch nichts gehört? Dann klicke auf den unten stehenden Link, um weitere Informationen zu bekommen.

Links zum Artikel:

 

Ist Lesen Zeitverschwendung?

Es ist 12:30 Uhr – Mittagspause – ich greife zu einem Buch oder meinen Ebook-Reader. Ich fange an zu lesen, dann folgen die ersten Kommentare meiner Kollegen. „Lesen ist doch Zeitverschwendung“ oder „Mir ist das zu anstrengend“ oder „… zu langweilig“ Eine Augenbraue zieht sich bei mir nach oben … Du verstehst nicht, warum ich lese? Nun, hier sind einige Gründe, weshalb ich gerne lese (und das mitnichten nur in der Mittagspause).

#1 Lesen bildet
Ich interessiere mich für viele Themen, zu denen ich dann oft längere Artikel oder auch Sachbücher lese. Ob Technik, Medizin oder ferne Länder. Mein Horizont erweitert sich ganz automatisch. Das Gehirn hat mit jedem gelesenen Buch weitere Informationen, die es miteinander verknüpfen kann. Neue Ideen können entstehen. Was auch wichtig für den nächsten Punkt auf meiner Liste ist.

#2 Lesen hilft beim Schreiben
Durch das Lesen von Sachbüchern oder Romanen wächst ständig mein Wortschatz an. Das Gefühl für die Sprache und der Schreibstil werden immer besser. Die Kommunikationsfähigkeit verbessert sich ebenfalls zum Vorteil.

#3 Lesen ist günstig
Klar, ein Hardcover für 25€ ist eine Menge Geld. Aber es muss ja nicht immer neu sein. Viele Bücher, teilweise auch absolute Neuheiten, gibt es gebraucht z.B. bei Booklokker oder Amazon für einen Bruchteil des Neupreises. Auch ein Gang in die Bibliothek lohnt sich, da man dort in der Regel nichts oder nur eine geringe Jahresgebühr für den Leihausweis bezahlen muss. So halten sich meine Kosten in Grenzen.

#4 Lesen ist großartige Unterhaltung
Ob es ein Erlebnis im finsteren Mittelalter ist, oder es mich in der Geschichte auf den Mars verschlägt. Das ganze Abenteuer passt bequem in meine Tasche und kann jederzeit von mir betreten werden. Und dazu noch ohne jede Werbeunterbrechung.

#5 Lesen macht kreativer
Die Vorstellungskraft wird beim Lesen geschult. Mein Kopf(kino) lässt die Bilder zum Text selbst entstehen. Ich bekomme nichts vorgekaut, wie das z.B. bei einem Kinobesuch der Fall wäre.

#6 Lesen reduziert Stress
Bis zu meiner Mittagspause kann es enorm hektisch gewesen sein. Also Buch aufschlagen und abschalten. Abtauchen in fremde Welten und den bisherigen Arbeitstag hinter mir lassen. Danach bin ich wie ausgewechselt und der Rest des Arbeitstages kann kommen.

#7 Lesen hilft beim Einschlafen
Auch wenn der Arbeitstag komplett hinter mir liegt, hilft mir das Lesen. Oft genug kreisen noch meine Gedanken um die Geschehnisse des Tages. Also Buch auf und wieder abschalten.

Nur zur Information, da die Frage bestimmt gekommen wäre: Ich lese im Durchschnitt 1 Buch pro Woche. Mal etwas länger, mal etwas kürzer. So komme ich über das Jahr auf 50-60 gelesene Bücher. Dazu empfehle ich einen interessanten Artikel von Tim, der ein super Blog hat. Der Link ist unter diesem Artikel zu finden.

Ist für dich Lesen Zeitverschwendung? Oder erkennst du dich in meinen Punkten wieder? Hast du ganz andere Gründe die dich zum Lesen motivieren? Dann lass sie mich wissen. Ich freue mich über deinen Kommentar.

Links zum Artikel:

 

Aufschieberitis

Es ist Wochenende. Endlich hast du Zeit. Du sitzt hoch motiviert am Rechner und nun soll es losgehen. Der Roman, der dir seit geraumer Zeit im Kopf rumgeistert, soll zu Papier gebracht werden. Du träumst schon davon, wie du das fertige Buch für deine Leser auf Lesungen signierst. Die Verkaufszahlen sind gigantisch und finanziell hast du ausgesorgt. Dein Schreibprogramm ist geöffnet und du willst direkt loslegen, da gibt es das vertraute PLING deines Email-Programms – eine Email ist eingetroffen – die kannst du ja noch schnell lesen, dann geht es aber auch wirklich los. Na gut, noch eben rasch bei Facebook reinschauen, wenn du schon dabei bist. Twitter erledigst du natürlich auch gleich mit. Ein interessanter Link… das Telefon klingelt… und plötzlich sagst du dir: Morgen ist ja auch noch ein Tag!

Ablenkungen abschalten! Einfach mal das Netzwerkkabel abziehen, das Kabel vom Telefon gleich mit. Schild an die Tür: Bitte nicht stören! Simpel, aber wirkungsvoll.

Am nächsten Tag siehst du das Endprodukt förmlich vor Augen. Deinen Roman. 500 Seiten sollte er ja schon mindestens haben … eine Trilogie oder ein ganzer Zyklus wäre eigentlich noch besser …
Es ist ja klar, dass du den Roman nicht am Stück schreiben wirst. Aber am Ende liest den dann vielleicht doch niemand. Zweifel kommen auf und die vergeudete Zeit hättest du dann sinnvoller nutzen können. Da meldet sich dein Email-Programm wieder… PLING Ein Freund hat dir einen Link zu einem unterhaltsamen Youtube Video geschickt. Du klickst… Du sagst dir: Morgen, ja morgen geht es aber wirklich los.

Angst vor dem Erfolg?

Du kommst nach Hause. Ein 10-Stunden-Arbeitstag deines Brotjobs liegt hinter dir. Dein Schreibprogramm ist wieder geöffnet. Du gehst in Gedanken, nicht zum ersten Mal,  deine Geschichte durch. Noch bevor du ein Wort geschrieben hast, musst du zur Sicherheit nochmal in einen deiner Schreibratgeber nachschlagen, wie man die Sache mit dem Anfang am besten löst. Schreibe nicht über das Wetter, lasse deinen Protagonisten nicht aus dem Fenster schauen. Du willst schließlich keine Fehler machen. Du willst einen perfekten Roman abliefern.

Perfektionismus ist verkleidete Aufschieberitis. Werde unperfekter!

So ziehen die Tage und Wochen ins Land. Von deinem Roman ist noch kein einziges Wort geschrieben. Du könntest jederzeit anfangen … Aber ohne es zu merken, bist du in der Aufschieberitis-Falle gefangen.

Meine Lösungsvorschläge:

  • Anstatt gleich den Roman als Ganzes zu betrachten, solltest du ihn in kleine Teilaufgaben zerlegen. Entwickel deine Charaktere, plotte deine Handlung. Wenn du recherchieren musst, dann kommt das ebenfalls als Teilaufgabe auf deine Liste, die du Stück für Stück abarbeitest.
  • Gönne dir auch eine Belohnung, wenn du eine Teilaufgabe deines Romans erledigt hast. So bleibst du motiviert. Definiere diese Belohnungen aber vorher!
  • Schaffe dir Rituale (eine Tasse Kaffee zum Anfang, den Bleistift anspitzen, …). Das Gehirn lässt sich leicht in einen Zustand bringen, wo du quasi von selbst schreibst. Gewohnheit ist alles!
  • Schreibe nicht nach deinem Brotjob. Die meisten sind danach völlig ausgelaugt. Stehe täglich eine Stunde eher auf. Beginn dein Ritual und dann hau in die Tasten. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Und der frühe Autor schreibt mehr Text.
  • Beseitige Zweifel. Wenn dir Ideen fehlen, dann nutze Kreativitätstechniken (z.B. die AIM), mangelnde Rechtschreibung kann man durch Lernen verbessern, ansonsten gibt es ja auch noch das Korrektorat.
  • Dein Roman muss nicht perfekt sein, denn den „perfekten Roman“ gibt es nicht. Du wirst immer Stellen finden, wo du nochmal eben was ändern musst. Hier ein Wort, dort ein Satz und der Roman wird und wird nicht fertig. Also werde unperfekter.

Bist du immer noch in der Aufschieberitis-Falle gefangen? Dann befreie dich JETZT. 😉
Über Kommentare freue ich mich natürlich auch zu diesem Thema.

Links zum Artikel:

Rezension – Wie viele Seiten hat (m)ein eBook?

Wie viele Seiten hat (m)ein eBook? Diese Frage stellt Richard Norden in seinem gleichnamigen, kompakten Ratgeber.

Und die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Schließlich gibt es bei elektronischen Büchern keine richtige Seitenangabe mehr. Hier dominieren Fortschrittsbalken und Prozentanzeige, die darüber informieren, wo im eBook man sich gerade befindet.

Wer jetzt einen Roman oder auch ein Sachbuch als eBook an den Leser bringen will, der sollte eine realistische Seitenangabe seines eBooks machen. Der Käufer eines eBooks will nicht die Katze im Sack kaufen. Schließlich kann man den Umfang eines eBooks nicht anhand der dicke seines Buchrückens einschätzen, wie man es bei einem gedruckten Buch noch oft getan hat.

Der Ratgeber geht auf die wichtigen Details ein, die zur Bestimmung der Seitenzahl bei eBooks ausschlaggebend sind.

Das eBook gliedert sich in drei Teile:

1) Das Ende der Buchseite

In diesem Kapitel geht Richard Norden auf die verschiedenen Probleme ein, die ein einfaches Dieses eBook hat xy Seiten unmöglich machen.

2) Alternativen zur Buchseite

Dieses Kapitel behandelt z.B. die Themen Dateigröße und die gute alte Normseite und ob sich diese Angaben eignen, um die Seitenzahl eines eBooks zu bestimmen.

3) Sachbücher mit Illustrationen

Bei Sachbüchern rücken andere Faktoren in den Vordergrund. Auf diese Besonderheiten geht Richard Norden in diesem Kapitel ein.

Mein Fazit:
Wer ein eBook veröffentlichen möchte und gewillt ist, seinen Lesern im Vorfeld ihrer Kaufentscheidung eine Entscheidungshilfe in die Hand zu geben, dem sei dieser Ratgeber wärmstens empfohlen. Mit ca. 32 Taschenbuchseiten Umfang enthält dieser kompakte Ratgeber alles Wissenswerte, das es zu diesem Thema zu sagen gibt.
Das eBook ist ab sofort bei Amazon.de erhältlich und kostet 2,99 Euro.

And the winner is…

Erstmal vielen Dank für die zahlreichen richtigen Antworten zu meinem kleinen Gewinnspiel, das ich zum Welttag des Buches veranstaltet habe.
Alle Teilnehmer des Gewinnspiels haben Rapunzel als richtige Lösung angegeben und sind somit in den Lostopf gekommen. Heute wurde es dann spannend, denn mit der Hilfe von Random.org wurde der Gewinner, in diesem Fall ist es eine Gewinnerin, gezogen.

Tanja H. aus Wernberg-Köblitz darf sich in den nächsten Tagen über das Buch freuen.

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle die teilgenommen haben.