Schreibtools

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten und Wege seine Gedanken und Ideen zu entwickeln und aufzuschreiben. Im Laufe der Zeit haben sich bei mir verschiedene Dinge beim Schreiben als hilfreich erwiesen, die ich an dieser Stelle kurz vorstellen möchte.

 

Smartphone

 

Mein Smartphone ist mein ständiger Begleiter und daher für Notizen ideal. Eine inspirierende Szene ist im Nu als Foto festgehalten. Ideen sind prompt in Stichworten notiert, oder diktiert. Dank Evernote habe ich diese auch gleich auf meinem Mac zur Verfügung.

 

Notizblock und Stift

 

Wenn alle Stricke reißen und es nicht anders geht, notiere ich mir Ideen auch auf Notizzetteln mit einem Stift. Aber sind wir ehrlich: Haben Zettel nicht immer die unangenehme Eigenschaft zu verschwinden?

 

Wikipedia

 

Für Recherche ist dieses Onlinelexikon Gold wert. Die Quali- und die Quantität der Einträge hat in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen. Gedruckte Lexika sind tot. Ist so!

 

Darf es ein wenig Musik sein?

 

Viele Autoren/innen können nicht ohne, schwören regelrecht darauf. Mich lenkt Musik beim Schreiben ab. Völlig still ist es bei mir aber nicht. Um mich auf das Schreiben einzustimmen, kommt eine App mit dem Namen „Relax Melodies“ zum Einsatz. Mit dieser kleinen Software (u.a. für den Mac) kann man verschiedene Klänge kombinieren, die mich rasch die Umwelt vergessen lässt. Auch in lauter Umgebung wirkt dieses Programm über Kopfhörer wahre wunder. Das „weiße Rauschen“ blendet alle Umweltgeräusche zuverlässig aus.

 

Freeplane (kostenlos für Mac, Windows, Linux)

 

Freeplane ist ein sogenanntes Mindmapping-Programm. Ich nutze es, um Ideen zu entwickeln und Zusammenhänge darzustellen. Netter Nebeneffekt: Exportiere ich eine solche Datei ins OPML-Format, kann ich diese in Scrivener einlesen und habe sofort die Struktur meiner Gedanken zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

 

Scrivener

 

Früher habe ich meine Texte immer mit einem Office-Paket erstellt – bis ich Scrivener entdeckt habe.

Kennengelernt habe ich das Programm in einer der ersten Versionen für Windows. Als ich gelesen habe, dass es auch eine Version für Mac gibt, die obendrein wesentlich weiter entwickelt ist, war für mich der Grund meinen PC zu verkaufen und endlich auf Mac umzusteigen.

Scrivener ist DAS Schreibprogramm schlechthin. Scrivener vereint zahlreiche hilfreiche Funktionen, wie ich es von keinem anderen Programm kenne. Die Software ist einen eigenen Artikel wert, der hier in Zukunft erscheinen wird.

 

Papyrus Autor (Mac, Windows)

 

Das „Autor“ im Programmnamen zeigt deutlich, dass es ein Schreibprogramm für Autoren ist. Obwohl ich zum Schreiben lieber Scrivener benutze, kommt auch Papyrus Autor regelmäßig bei mir zum Einsatz. Nämlich, wenn es an das Überarbeiten von Texten geht. Denn hier spielt Papyrus Autor seine Trümpfe aus. Tippfehler sind dank der integrierten Duden-Rechtschreibprüfung die leichteste Übung. Wie wäre es denn mit einer Grammatikprüfung? Dank Duden ebenfalls kein Problem. Wortwiederholungen anzeigen? Bandwurmsätze aufspüren? Stilanalyse? Ja, das geht alles und noch einiges mehr. Einziger Wermutstropfen ist der recht hohe Preis für dieses Programm.

 

FocusWriter (kostenlos für Mac, Windows, Linux)

 

FocusWriter ist ein Schreibprogramm, mit dem man ohne jede Ablenkung schreiben kann. Nur ein leerer Bildschirm und ein blinkender Cursor warten auf meinen Text. Bei mir kommt das Schreibprogramm zum Einsatz, wo es darum geht, möglichst viel Text in kurzer Zeit zu schreiben. Es gibt viele nützliche Funktionen wie z.B. Wordcounter und Tagesziel, die beim NaNoWriMo zum Beispiel äußerst hilfreich sind.

 

IPad mini

 

Was für ein geniales Teil. Mit ein paar ausgewählten Apps ist das iPad eine praktische und handliche „Schreibmaschine“ für unterwegs. Kein nicht enden wollendes Hochfahren, die Programme starten in Bruchteilen von Sekunden und die Akkulaufzeit reicht auch für lange Schreibsessions locker aus. Meine Schreib-Apps werde ich noch in einem gesonderten Artikel vorstellen.

 

P.S. Nein, ich bekomme kein Geld von Apple.

 

 

 

Links zum Artikel:

 

 

 

 

 

4 Antworten auf „Schreibtools“

  1. FocusWriter benutze ich auch! Den lieb ich ja. Kann man so viel mit machen. Scrivener hab ich mal versucht, aber der hat mit meiner Arbeitsweise nicht zusammengepasst.
    Notizen mach ich eigentlich immer von Hand. Außer wenn mir nachts was einfällt; das tipp ich dann schnell in mein Schmartphone, damit ich das Licht nicht anmachen muss (Apps zum Dimmen des Displays sind eine großartige Erfindung).

    1. Ich schreibe lieber alles erst auf Zettel, manchmal in Hefte. Nachts habe ich ein Klemmbrett auf dem Nachtschrank liegen und eine Taschenlampe. Das mache ich unter Deck, sonst wird mein Mann munter und schläft nicht mehr ein. Da gäbe es auch Krach mit ihm. Lach.
      Einen Block und Stift habe ich tagsüber unterwegs dabei. Bin altmodisch, mag keine Smartphone.

  2. Ich nutze auch Scrivener zum Schreiben und organisieren und Papyrus für die sprachliche Überarbeitung. Papyrus ist mir zu kompliziert, um alles darin zu machen. Obwohl der Zeitstrahl mit in Scrivener fehlt :/

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